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Symantec
bringt die neue Version von Norton Ghost zum Klonen von kompletten
Festplattenkonfigurationen in zwei Editionen auf den Markt.
PC-Hersteller und -Händler können mit dem Kloning-Programm die
Vorinstallation von PCs durch das Duplizieren ganzer Festplatten
oder einzelner Partitionen erheblich beschleunigen. Einrichtungen
wie Schulungszentren, Universitäten oder Testlabors dient Norton
Ghost beim Wiederherstellen von Arbeitsplatzrechnern. Norton Ghost
6.0 ist um sechs Prozent schneller als die Vorgängerversion
und unterstützt bereits Windows 2000 und das
Dateisystem EXT/2FS von Linux. Das Programm ist als Standard Edition
ab sofort in deutsch im Rahmen der Symantec-Lizenzprogramme über
Handel und Systemhäuser erhältlich. Die Enterprise Edition bietet
darüber hinaus zusätzliche Funktionen für den Einsatz in
Netzwerken und ist ab Ende November in deutsch verfügbar.
Laut Gartner Group und Forrester Research verschwenden
IT-Abteilungen bis zu 50 Prozent ihrer Zeit mit der Installation und
Upgrades von Software. Durch Festplatten-Kloning lassen sich hierbei
erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse realisieren. Norton Ghost
speichert den kompletten Inhalt einer Festplatte oder Partition
inklusive langer Dateinamen und Auslagerungsdateien in einem
sogenannten Image. Neben allen bedeutenden Betriebssystemen (siehe
Tabelle) unterstützt Ghost für die Zwischenspeicherung der
Image-Daten alle gängigen Medien (siehe Tabelle). Das entsprechende
Laufwerk kann lokal am Rechner angeschlossen sein oder sich irgendwo
im Netzwerk befinden. Um Speicherplatz zu sparen, beherrscht Ghost
verschiedene Komprimierungsverfahren, mit denen sich ein Image auf
bis zu 70 Prozent verkleinern lässt.
Unabhängig davon lässt sich jedes Image auch auf mehrere Medien
aufteilen. Für die nötige Sicherheit sorgt ein optionaler
Passwortschutz. Beim Zurückschreiben eines Images auf einen Rechner
passt Ghost automatisch die Größe der Zielpartition an; der
Anwender muss die entsprechende Festplatte nur im BIOS anmelden. Das
direkte Kopieren der Sektoren stellt die korrekte Übertragung von
speziellen Informationen des Betriebssystems sicher. Mit der
Funktion Multicasting lassen sich in einem TCP/IP-Netzwerk bis zu
256 Rechner gleichzeitig von einer Festplattenkopie auf einem Server
aus installieren, ohne das Netzwerk über Gebühr zu belasten.
Neu in Version 6.0
Die Version 6.0 bietet jetzt einen Multicast-Server für NetWare
sowie einen Boot-Assistenten, der den Systemadministrator leicht
verständlich durch die Arbeitsschritte für das Anlegen von
Boot-Disketten für Ghost-Clients führt. Der Ghost Walker 6.0
verhindert im NT-Umfeld die doppelte Vergabe der Security Identifier
(SID). Nach einem Systemabsturz kann Ghost Explorer 6.0
nicht nur gezielt einzelne Dateien oder Verzeichnisse auswählen und
zurückspielen, sondern jetzt auch Daten zu einem bestehenden Image
hinzufügen. Das Dienstprogramm GDISK ist in der neuen Version in
der Lage, Festplatten mit über 8 GB zu partitionieren sowie Daten
nach den strengen Richtlinien des amerikanischen
Verteidigungsministeriums sicher zu überschreiben. Die native
Unterstützung des Linux-Dateisystems EXT2FS erweitert das
Einsatzspektrum der Kloning-Software. Außerdem unterstützt Norton
Ghost in der Version 6.0 den Microsoft Installation
Server sowie PXE-Treiber (Preboot eXecution Enviroment).
Enterprise Edition für den Einsatz im Netzwerk
Die Enterprise Edition bietet zusätzlich zu den Funktionen der
Standard Edition mit der Norton Ghost Konsole vielfache
Möglichkeiten für den Netzwerkeinsatz einschließlich
Aufgabenverwaltung, Ereignisprotokoll und automatischer
Konfiguration nach dem Klonen. Dafür speichert die Konsole wichtige
Daten wie Maschinenname, Arbeitsgruppe, Domain, Gateway,
Beschreibung und TCP/IP-Einstellungen, anhand derer der
Systemverwalter die Einstellungen des duplizierten Rechners
nachkonfigurieren kann; dadurch entfällt die zeitraubende manuelle
Nachbearbeitung. Der gesamte Kloning-Prozess und die Konfiguration
von Netzwerk-PCs kann ohne direkten Eingriff per Fernsteuerung über
das Netzwerk erfolgen. Anhand der grafischen Darstellung der
Netzwerk-Topologie lassen sich verschiedene Arbeitsgruppen einfach
gruppieren und duplizieren.
Für den Einsatz von Norton Ghost 6.0 empfiehlt
Symantec mindestens einen IBM kompatiblen 386SX-Prozessor und DOS
5.0, 8 MB RAM für Windows 95/98, 16
MB RAM für Windows NT/2000 und
VGA-Unterstützung.
Unterstützte Betriebssysteme:
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DOS (ab Version 5.0)
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Windows 3.x/95/98
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Windows NT (bis Service Pack 5)
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Windows 2000 (neu)
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Linux (neu: EXT/2-Unterstützung)
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OS/2 (sektorweises Klonen)
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NetWare (sektorweises Klonen)
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UNIX (sektorweises Klonen)
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Unterstützte Speichersysteme:
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Lokale Laufwerke
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Laufwerke im Netzwerk
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JAZ
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ZIP
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SuperDisk
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SCSI-Streamer
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CD-ROM
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Lizenzierungsoptionen
Symantec bietet grundsätzlich zwei Lizenzierungsoptionen für
Norton Ghost an. Bei der Firmenlizenz (Ghost Corporate License) zum
Beispiel für Schulungszentren oder Testlabors benötigt jeder PC
eine Lizenz, mit der er sich dann beliebig oft "ghosten"
lässt. Die Händlerlizenz (Ghost VAR License) wird ebenfalls pro PC
lizenziert; allerdings lässt sich damit jeder PC nur einmal "ghosten".
Falls der Kloning-Prozess nicht erfolgreich abgeschlossen wird, ist
die Lizenz auch nicht verbraucht. Die Software ist über
autorisierte Symantec-Partner erhältlich. Der Preis ist von Art und
Umfang der jeweiligen Installation abhängig. |