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Auf der CeBIT 2003 stehen nicht nur die fertigen ITK-Lösungen im Vordergrund, sondern auch deren Vorläufer: Ideen und Entwicklungen aus Forschung und Industrie als "Basismaterial" für neue Produkte und Anwendungen. In Halle 11 rufen Hochschulen, sonstige Forschungseinrichtungen, Bundesministerien, Spin-off- und Start-up-Unternehmen zum Technologietransfer auf. Nach seinem erfolgreichen Start zur vergangenen CeBIT geht der "future parc" nun in seine zweite Runde. Ziel dieses Angebotsschwerpunktes ist die Übertragung von Forschungsergebnissen aus der Informations- und Telekommunikationstechnik in die Wirtschaft und die industrielle Produktion. Um diesen Transfer bestmöglich zu unterstützen, hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, erneut die Schirmherrschaft übernommen.
Die Deutsche Messe AG erwartet im "future parc" rund 400 Aussteller auf einer Fläche von etwa 6.000 Quadratmetern. Zahlreiche Forschungseinrichtungen haben sich aus dem Ausland angemeldet. Vertreten sind unter anderem Australien, Belarus, China, Finnland, Großbritannien, Kanada, die Niederlande, Österreich, Schweden, die Schweiz und die Türkei.
Kommunikationsforum "future talk"
Um den Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu fördern, wird das Kommunikationsforum "future talk" im Zentrum des "future parc" veranstaltet. Hier werden Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen durchgeführt, neue Entwicklungen vorgestellt und Einblicke in die Zukunft gewährt. Jeder Messetag steht unter einem anderen Motto. Am Morgen des erstes Messetages wird hier der "future parc" eröffnet. Anschließend sind folgende Themen geplant:
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Mittwoch, 12.03.03 Internationaler Tag
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Donnerstag, 13.03.03 UMTS, Global Mobility, Usibility, Konvergenz
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Freitag, 14.03.03 Future Computing, Zukunftsszenarien
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Samstag, 15.03.03 Digitale Medien, Virtual Reality
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Sonntag, 16.03.03 Gründer
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Montag, 17.03.03 Sicherheit, Geoinformationssysteme
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Dienstag, 18.03.03 Standardisierung, DFN (Verein zur Förderung des deutschen Forschungsnetzes)
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Mittwoch, 19.03.03 Bildung/Ausbildung.
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Gemeinschaftsstand "future market" für Start-ups und Spin-offs
Ein weiteres Highlight des "future parc" ist der Gemeinschaftsstand "future market". Er präsentiert Ergebnisse von Technologie- und Wissenstransfers im ITK-Bereich. Mehr als 40 Start-up- und Spin-off-Unternehmen stellen hier ihre marktreifen Produkte und Dienstleistungen vor. Ziel dieser Initiative ist es, einen schnellen wirtschaftlichen Erfolg für innovative Technologien der deutschen Forschung zu generieren, um so den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.
Kontaktbörse "future match"
Eine Kontaktbörse im internationalen Technologietransfer ist die Initiative "future match", die sich erstmals mit einem eigenen Stand im "future parc" präsentiert. Das europäische Netzwerk des Innovation Relay Centre (IRC) organisiert anlässlich der CeBIT eine Kooperationsbörse für kleine und mittlere Unternehmen und Forschungsinstitute. Ziel ist es, Partner für internationale technologische Kooperationen miteinander ins Gespräch zu bringen. Hierzu sammelt das IRC Technologieangebote sowie -gesuche und speichert sie in einem Online-Katalog. Firmen und Forschungseinrichtungen können in dieser Datenbank ihre Wünsche äußern, um dann während der CeBIT gezielte Gespräche mit potenziellen Kooperationspartnern zu führen. Anhand der Kontaktwünsche wird für jeden Teilnehmer ein individueller Gesprächsterminkalender erstellt. Interessenten können ihre Angebote bzw. Anfragen im Netz unter der Adresse www.futurematch.de eintragen.
Das Interesse an dieser Technologiebörse war bereits zur CeBIT 2002 groß. Insgesamt beteiligten sich 183 Unternehmen aus 14 europäischen Ländern. 230 Technologieangebote und -gesuche standen im Katalog zur Auswahl. Die beteiligten Unternehmen führten rund 340 Gespräche.
Vom BMBF geförderte Projekte
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt im "future parc" aktuelle von ihm geförderte Projekte. Beispielsweise demonstrieren Enabling-Systeme, wie Informationstechnik die Arbeit von Medizinern unterstützen kann. Nachdem das BMBF im letzten Jahr in hohem Maße dazu beigetragen hat, den "future market" realisieren zu können, weitet das Ministerium in diesem Jahr seine Aktivitäten aus und unterstützt unter anderem den "future match". Gelänge es, einen dauerhaften "Matchingprozess" zwischen Wirtschaft und Forschung zu etablieren, würde dieser nicht nur die Umsetzung von Forschungsergebnissen in vermarktbare Produkte erheblich beschleunigen und intensivieren, sondern auch deren internationale Wettbewerbsfähigkeit steigern .
Informationsbroschüre "future guide"
Wer sich über den "future parc" informieren möchte, dem hilft der "future guide" weiter. Diese handliche Broschüre mit allen Informationen rund um den Zukunftsmarkt in Halle 11 wird zur CeBIT 2003 fertig gestellt und ist kostenlos an allen EBi- und Info-Countern (Elektronisches Besucherinformationssystem) auf dem Messegelände erhältlich. Darüber hinaus werden die Inhalte des "future guide" im Netz unter www.cebit.de und www.futureparc.cebit.de veröffentlicht.
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