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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009

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GULP Information Services GmbH - http://www.gulp.de

04.12.2002


Wie die Akteure auf dem kriselnden IT-Projektmarkt agieren
 

GULP Information Services untersuchte die Auswirkungen der angespannten Lage in der IT-Branche auf den IT-Projektmarkt. Vorliegende Marktstudie fasst die wesentlichen Ergebnisse einer Analyse des IT-Projektmarktes zusammen. Das Datenmaterial basiert auf den Statistiken der GULP Dienste zur Vermittlung von IT-Freiberuflern und den Berechnungen der GULP Service Tools GULP-o-meter, GULP Trend Analyzer und GULP Stundensatz Kalkulator.

Der IT-Projektmarkt dümpelt seit Monaten in einer anhaltenden Flaute. IT-Entscheider streichen angesichts leerer Kassen die Segel, Freiberufler kapitulieren, die Branche wartet auf eine belebende Brise. Die abwartende Zurückhaltung spiegelt sich im GULP IT-Projektmarktindex deutlich wider. GULP untersuchte, wie die Akteure auf dem kriselnden IT-Projektmarkt agieren.

Projektangebote bleiben hinter den Erwartungen zurück

Rückblick erstes Halbjahr 2002: Der Jahresauftakt bescherte dem IT-Markt nach dem tiefen Stand im Dezember 2001 ein ordentliches Wachstum, ohne jedoch die Januar-Werte des Vorjahres zu erreichen. Nach dem Kehraus an Aschermittwoch sackte die Anzahl der Projektangebote, die über die GULP Profiledatenbank an IT-Freiberufler zugestellt wurden, kurzfristig ein. Aber auch der Frühling brachte dem IT-Projektmarkt keine Entspannung: Ende März erreichte der Marktindex für IT-Projekte nur ca. 55 Prozent des ersten Vorjahresquartals. Nach dem ersten Quartal charakterisierte ein stetes Auf und Ab des Marktes die Entwicklung. Der Frühsommer bescherte dem IT-Projektmarkt im Juni zwar ein kurzzeitiges Wachstum, blieb aber unter den Vorjahreswerten. Zur Halbzeit 2002 stand es somit wie folgt: Der IT-Projektmarktindex erreichte in den ersten beiden Quartalen 2002 nur 57 Prozent des Vorjahreswertes.

Der Verlauf im zweiten Halbjahr: Wurde im Juli nochmals ein Peek an Projektanfragen verzeichnet, wendete sich im August das Blatt und es machte sich die "große Sommerflaute" bemerkbar. Im September fielen die Projektanfragen auf den tiefsten Stand in 2002. Die Folge: Zum Abschluss des dritten Quartals 2002 verlor der IT-Projektmarktindex rund 42 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Allmählich kehrt Besserung ein: Die Projektangebote für IT-Freiberufler blieben bis Ende Oktober nur knapp hinter den Vorjahreswerten zurück.

Aber längst nicht alle Anbieter von IT-Projekten reagieren angesichts der Marktentwicklung des laufenden Jahres mit Zaudern auf die angespannte Situation. Es lassen sich zwei gegensätzliche Strategien ausmachen: Die einen verhalten sich derzeit abwartend und ziehen ihr Engagement zurück. Andere Unternehmen hingegen begreifen die momentane Marktsituation als echte Chance: Sie zeigen Flagge, positionieren sich als aktive Marktteilnehmer und gewinnen dadurch bei der stattfindenden Marktbereinigung heißumkämpfte Marktanteile dazu. Beispielsweise ist im Oktober die Anzahl der offenen IT-Positionen im GULP Roboter, der zentralen Plattform zur Ausschreibung von IT-Projekten, im Vergleich zu September um 16,3 Prozent auf knapp 800 Offerten gestiegen.

Der Stundensatz als Marktindikator

Wie reagieren IT-Freiberufler auf die dürftige Angebotslage auf dem IT-Projektmarkt? Der Marktwert, also der gezahlte Stundensatz eines IT-Freiberuflers ist ein Indikator für die Nachfrage auf dem IT-Projektmarkt. Hinsichtlich der in Projekten gezahlten Stundensätze müssen sich qualifizierte IT-Freiberufler jedoch keine Sorgen machen.

In einer seit dem 25. Oktober 2002 laufenden Online-Befragung unter bei GULP eingetragenen IT-Freiberuflern will GULP wissen, welche Stundensätze in der Praxis erzielt werden und welche Auswirkungen die aktuelle Marktlage auf die Honorare hat. Die vorliegende Stichprobe von 265 Einträgen, welche vom 25.10. bis 07.11.02 getätigt worden sind, lässt aufhorchen: Es werden weiterhin gute Löhne gezahlt.

So beträgt der tatsächlich bei Vertragsabschluss in 2002 erzielte Stundensatz hauptberuflicher IT-Freiberufler im Schnitt EUR 72,78 - bei durchschnittlich 15 Jahren Berufserfahrung in der IT. Das Niveau der momentan in Projekten bezahlten Stundensätze deckt sich also mit den Angaben in den bei GULP hinterlegten Freiberufler-Profilen: In 10.539 aktuellen Profilen hauptberuflicher IT-Freiberufler liegt der Durchschnittswert des geforderten Stundensatzes bei EUR 73 (bei durchschnittlich 13 Jahren Berufserfahrung).

In den durchgeführten Projekten der vorliegenden Stichprobe wurden oder werden aktuell Stundensätze von normaler Schwankungsbreite gezahlt. Dabei reichen die gezahlten Honorare beispielsweise für C++ Entwickler von EUR 58 bis EUR 75, was einer durchschnittlichen Vergütung von EUR 67 entspricht - ein Wert, der vom GULP Stundensatz Kalkulator untermauert wird: Der durchschnittlich geforderte Stundensatz bei 940 ausgewerteten Profilen von IT-Freiberuflern mit C++ als fachlichem Schwerpunkt beträgt auch hier EUR 67. Die Mehrheit (58,3 Prozent) der C++ Spezialisten verlangt einen Stundensatz zwischen EUR 60 und EUR 70.

Die aus der Stichprobe "Stundensätze in der Praxis" gewonnenen Erkenntnisse lassen zumindest diesen Schluss zu: Allem Anschein nach bewegen sich die Stundensatzverhandlungen trotz der derzeitigen Marktlage in einem fairen Rahmen und es werden nur in den seltensten Fällen wirkliche Dumpinglöhne gezahlt - wenn auch das Niveau der Stundensätze im Vergleich zum Vorjahr (Durchschnittlicher Stundensatz von EUR 77,35 gemäß der Stichprobe) klar gefallen ist. Siehe dazu auch die letzte GULP Stundensatz-Auswertung: Hier wurden die Stundensatzforderungen in den Profilen der Freiberufler analysiert und mit der Anzahl der Kontakte von Projektanbietern an diese Stundensatzgruppen verglichen.

Aktive Projektakquise der IT-Freiberufler

Welche Auswirkungen hat die angespannte Situation im IT-Projektmarkt auf das Verhalten der IT-Freiberufler? Waren sie in den letzten Jahren so stark nachgefragt, dass sie oft kaum eigene Anstrengungen unternehmen mussten, um einen Auftrag zu erhalten, besteht jetzt die Notwendigkeit der aktiven Projektakquise.

Anhand der Nutzungsfrequenz des GULP Roboters ist die gesteigerte Aktivität gut nachzuverfolgen. Allein dieser GULP Dienst, mit dem IT-Freiberufler aktiv nach den für sie interessantesten Projektangeboten recherchieren, erzielte seit Oktober 2001 einen Zuwachs von 59,6 Prozent bei den monatlichen AdClicks (Anzahl der vom Benutzer tatsächlich aufgerufenen Links, die hinter den Firmenpräsentationen im GULP Roboter liegen) auf aktuell 186.630. Bei den Suchanfragen konnte der GULP Roboter seit Oktober 2001 eine 48 prozentige Steigerung auf mehr als 120.350 pro Monat verzeichnen.

Suchanfragen AdClicks

Seit dem 4. Oktober können bei GULP eingetragene IT-Freiberufler ihr bestehendes GULP Profil um eine englischsprachige Version erweitern sowie zusätzlich ihre gewünschten Einsatzorte aus einer weltweiten Länder- und Regionenliste auswählen und haben so die Möglichkeit, sich zum internationalen Projekteinsatz anzubieten.

Die EU-Mitgliedsstaaten genießen ebenso wie die Schweiz, die im Rahmen des bilateralen Abkommens mit der EU ihren Arbeitsmarkt geöffnet hat, hohes Interesse bei mobilen IT-Freiberuflern. Auf Datenbasis von über 6.000 Profilen, die seit der Freischaltung durch die Freiberufler aktualisiert worden sind, haben wir eine TOP10 der europäischen Einsatzorte (ausserhalb von D, A und CH) erstellt (Stand: Oktober 2002).

Dabei zählen Großbritannien, Irland und die Niederlande neben Deutschland, Österreich und der Schweiz zu den beliebtesten europäischen Einsatzorten.

Mit der GULP Kleinanzeige für Freiberufler wird ein weiterer Service zur Projektakquise stark nachgefragt: In diesem Jahr beschrieben durchschnittlich knapp 130 IT-Freiberufler pro Monat ihr Wunschprojekt in einer GULP Kleinanzeige. GULP stellt das Projektgesuch namhaften Unternehmen vor, welche im deutschsprachigen Raum mit IT-Freiberuflern zusammenarbeiten.

Die Zugriffszahlen auf die GULP Seiten (GULP Server Statistik) erreichten einen Rekord-Höchststand: Alleine im Oktober zählte das Portal für IT-Projekte mehr als 1.856.000 PageImpressions (Seitenansichten). Dies entspricht einer Steigerung von knapp 19 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auch diese Zahlen lassen den Schluss auf die verstärkte Aktivität der IT-Freiberufler zu.

Fazit: Ist die Talsohle durchschritten?

Es ist viel Bewegung im Markt - das gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich die Branche aus ihrer Starre gelöst hat. Die Akteure sind auf dem IT-Projektmarkt wieder verstärkt zugange. Zwar ist es für eine Entwarnung noch zu früh, doch auch die Analysten waren sich im Oktober einig:

Laut Gartner Dataquest planen europäische Unternehmen im kommenden Jahr ihre IT-Ausgaben um über drei Prozent zu erhöhen. Nach einer Prognose der IDC planen europäische CIOs ihre Ausgaben im kommenden Jahr um sechs Prozent zu erhöhen. Und nun machen auch die Investmentbanker von Merrill Lynch auf Grundlage ihres Umfrageergebnisses Hoffnung auf steigende IT-Investitionen.

Die Hoffnung richtet sich nun auf das Jahresendgeschäft und den sogenannten Budget-Flush, das Aufbrauchen der Reste aus den Jahresetats der Unternehmen. Wer Gewinn gemacht hat, wird ihn nicht versteuern wollen. Wie lange werden sich IT-Entscheider noch mit Investitionen zurückhalten? Wird es ein eisiger Winter für die Branche? Erst wenn die Zahlen für das letzte Jahresviertel vorliegen, lässt sich wohl mit Gewissheit sagen, ob die Talsohle tatsächlich durchschritten ist.

Die Stichprobe

Die vorliegende Marktanalyse beruht auf der statistischen Auswertung der GULP Dienste zur Vermittlung von IT-Freiberuflern. Untersucht wurden die Profile der 37.949 (Stand: November 2002) bei GULP eingetragenen IT-Freiberufler. Das Datenmaterial wurde durch eine Stichprobe von 265 Einträgen einer Online-Befragung zum Thema "Stundensätze in der Praxis" sowie durch Informationen aus den GULP Service Tools und Angaben zum Nachfrageverhalten großer IT-Anwenderfirmen vervollständigt.


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