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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009

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SIEMENS Automation & Drives - http://www.ad.siemens.de

19.11.2002


Flexiblere und effizientere Produktion über alle Prozessschritte hinweg
 

Mit der Version 6.0 von Simatic PCS7 hat Siemens Automation and Drives (A&D) die Leistung seines Prozessleitsystem erheblich gesteigert. Gleichzeitig wurde das MES (Manufacturing Execution Systems)-Portfolio fortentwickelt und die Integration in Simatic IT Framework abgeschlossen. Damit hat Siemens A&D seine Automatisierungsplattform und das Angebot für die Prozessindustrie deutlich erweitert.

"Unsere Kunden in den Branchen der Prozessindustrie können mit PCS 7 nicht nur ihre Primärprozesse, die Sekundärprozesse wie Abfüllen und Verpacken, die vor- und nachgeschalteten Logistikprozesse ohne Technologiebrüche automatisieren. Sondern sie können auch alle Infrastrukturprozesse wie elektrische Energieversorgung, Heizung/Klima/Lüftung und Wasser/Abwasser sowie ERP (Enterprise Resource Planning)-Systeme bruchlos anbinden ", sagte Anton S. Huber, A&D-Vorstandsmitglied auf einer Pressekonferenz am 14. November 2002 in Dormagen. "Mit einem Prozessleitsystem, das alle Prozessschritte in einer Anlage beherrscht, reduziert sich die Komplexität in der Automatisierungstechnik. Unsere Kunden haben neben erheblichen Kosteneinsparungen bei der Installation solcher Automatisierungssysteme auch geringe Life-Cycle-Costs."

Das erweiterte Angebot ist insbesondere interessant für so genannte "Hybrid Industries". Diese Industrie-Branchen haben Eigenschaften der Fertigungs- und der Prozessindustrien. Hybrid Industries setzen in der Produktions- und Logistikkette vielfach noch unterschiedliche Typen von Automatisierungsverfahren ein: im eigentlichen, primären Produktionsschritt etwa Verfahrenstechnik mit einem Prozessleitsystem, in vor- und nachgelagerten Schritten typischer Weise SPS-basierte Technik. Beispiele für solche Industrien sind Brauereien, Glas, Pharma und Chemie oder auch Nahrung und Genuss.

Siemens sei derzeit der weltweit einzige Anbieter, der für Prozess- und Fertigungsindustrien gleichermaßen technisch führende Produkte, Systeme und Lösungen auf einer Plattform anbiete und hier bereits komplette Produktionsanlagen ausrüste. "Damit haben wir bewiesen, dass eine nahtlose Integration von hoch performanter PLC- und DCS-Funktionalität auf einer Technologie-Plattform möglich ist," sagte Huber.

Die horizontale und vertikale Integration mit Totally Integrated Automation versetze Unternehmen in die Lage, ihre Produktionslinien flexibel an die sich immer schneller ändernden Wünsche der Verbraucher anzupassen und wesentlich effizienter und wirtschaftlicher zu produzieren als bisher. Während dies für alle Branchen gleichermaßen gelte, hätten die Hybrid-Industrien - mit oft noch nicht durchgängiger Automatisierungstechnik - das größte Potenzial zur Produktivitätssteigerung.

Die moderne Client/Server-Architektur von Simatic PCS 7 unterstützt in der Version 6.0 bis zu zwölf Server sowie bis zu 32 Clients je Server. Gleichzeitig wird das Mengengerüst je Server auf circa 5.000 PLT-Stellen (Prozess-Leit-Technik-Stellen) angehoben. Damit wird die Skalierbarkeit nochmals erweitert - von einem Einstieg mit circa 160 PLT-Stellen nun im Vollausbau bis zu 60.000 PLT-Stellen. Die durchgängige Simatic PCS-7-Systemplattform eignet sich für kleine Anwendungen bis hin zu extrem großen Anlagen oder Verbundkonfigurationen größerer Anlagen an einem Produktionsstandort. Simatic PCS 7 deckt somit alle Größen von verfahrenstechnischen Anlagen ab und eignet sich in besonderer Weise für die Standardisierung an einem Produktionsstandort. Für den Kunden bedeutet das: Simatic PCS 7 wächst mit dem Ausbau der Anlage mit, teuere Reservekapazitäten entfallen und reduzierte Ersatzteilhaltung führt zu weiteren Kostensenkungen.

Auch die Batch-Funktionalität wurde in Version 6.0 erweitert. Die neue Batch-flexible-Software ist stufenlos skalierbar und in Anlagen jeder Größenordnung einsetzbar - als Einplatzsystem oder in moderner Client/Server-Architektur. Der Batch-Server ist auch hochverfügbar auslegbar.

Weitere funktionale Verbesserungen von Batch flexible und Simatic PCS 7 in der neuen Version 6.0 sind die hierarchische Rezeptstruktur gemäß ISA S88.01, ein durchgängiges Klassenkonzept zur einfachen Erstellung neutraler Rezepte für Teilanlagen. Außerdem die optimierte Anlagennutzung durch Zuordnung der Anlagen zur Laufzeit, die Verwaltung von Rezeptoperationen durch eine Anwenderbibliothek (ROP) und auch der Einbau von Bibliotheks-Rezeptoperationen als Referenz in Rezeptprozeduren.

Um der steigenden Bedeutung validierungspflichtiger Anlagen gemäß 21 CFR Part 11 gerecht zu werden, ist in der Version 6.0 die Validierungs-Funktionalität weiter ausgebaut worden. Sie umfasst jetzt Audit Trail und somit die Protokollierung von Änderungen an Rezepten und Rezeptoperationen sowie die Protokollierung von Änderungen während der Produktion. Neu ist auch der Zugriffsschutz mit einer auf Windows 2000 basierenden anlagenweit zentralen Benutzerverwaltung, die PCS 7 OS mit einschließt, und der Einsatz elektronischer Unterschriften.

Durch das neue Hochleistungs-Archivsystem - auf Basis des Microsoft SQL Servers - können jetzt rund 5.000 Prozesswerte pro Sekunde archiviert und Meldeschauer mit circa 15.000 Meldungen in zehn Sekunden beherrscht werden. Zur Erhöhung der Verfügbarkeit und zur Sicherung der qualitätsrelevanten Prozessdaten sollte der Archiv-Server vorzugsweise redundant ausgelegt werden, kann aber auch als eigenständige Einheit betrieben werden. Die Speicherung der Archivdaten erfolgt mit Datenkompression. Für das Auslagern und Sichern der Archive steht standardmäßig ein integriertes Archiv-Backup zur Verfügung.

Um auch für den Operator die größeren Mengengerüste und das Meldeaufkommen übersichtlicher zu gestalten, können zusätzlich zu den bekannten Meldeklassen als weiteres Attribut "Meldeprioritäten" vergeben werden. Unterstützt wird der Operator zusätzlich durch Funktionen wie "Loop-In-Alarm" und "Bildanwahl über Messstelle", die ihn ohne zusätzlichen Projektierungsaufwand mit einem Mausklick direkt in das entsprechende Prozessbild führen, um dort die Störungsursache zu bearbeiten.

Funktionen im Engineeringsystem unterstützen das erweiterte Mengengerüst von Simatic PCS 7 bei der Bewältigung großer und größter Projekte. So kann mit dem Multiprojekt-Engineering ein großes Projekt nach technologischen Gesichtspunkten in mehrere Teilprojekte aufgeteilt werden, um diese parallel von mehreren Projekteuren bearbeiten zu lassen - ein wichtiger Beitrag zur effektiven Abwicklung großer Anlagen.

Im Engineeringsystem ist zusätzlich die Prozessobjektsicht eingeführt worden. Sie besteht aus einem Baum mit der bekannten technologischen Sicht sowie einer tabellarischen Darstellung mit allen Aspekten eines Prozessobjektes wie Parameter, Signale, Meldungen, Bildobjekte, Archiv-Variable. Diese Aspekte können zusammenhängend in der Tabelle kontrolliert, aber auch direkt darin verändert werden.

Hervorzuheben ist zudem die Erweiterung beim Umbenennen von Objekten. Zum Beispiel ist es nun möglich, eine vollständig projektierte und getestete Teilanlage mit allen Plänen, Ablaufsteuerungen und Bildern komplett zu kopieren und dann umzubenennen. Dabei werden alle internen Verschaltungen zwischen den Plänen, zwischen Bildern und Bausteinen sowie zu den Ablaufsteuerungen automatisch angepasst. Auf diese Weise lassen sich in kürzester Zeit komplexe Teilanlagen oder ganze Produktionsstraßen einer umfangreicheren Anlage vervielfachen.

Änderungen werden in Version 6.0 deutlich schneller umgesetzt: So sind die Übersetzungszeiten halbiert worden, und kleinere Änderungen in einem Controller oder das Hinzufügen einer neuen PLT-Stelle sind in wenigen Minuten erledigt. Das vermeidet Wartezeiten und trägt dazu bei, die Inbetriebsetzungskosten zu senken.

Die Prozessperipherie ET 200M sowie die Komponenten zur Umsetzung von Profibus-DP auf Profibus-PA sind jetzt auch für den Einsatz in der Explosionsschutz-Zone 2 freigegeben. Das heißt mehr Gestaltungsfreiheit beim Aufbau der E/A-Peripherie im Feld, höhere Flexibilität für den dezentralen Aufbau und damit weitere Kostenvorteile für den Anwender. Ein deutliches Mehr an Flexibilität ist auch durch den Ausbau der Online-Änderbarkeit erzielt worden. So können bei allen Standard-Controllern der S7-400 für die Haupt-Peripherie-Familie ET 200M an Profibus-DP Änderungen im laufenden Betrieb durchgeführt werden - etwa das Hinzufügen/Entfernen neuer Stationen oder E/A-Baugruppen. Parallel zur Controller-Ebene wurde die Online-Änderbarkeit auch auf der Visualisierungsebene erweitert. Alle auf der Engineering-Station vorgenommenen Modifikationen werden online über den Anlagenbus Industrial Ethernet in die Operator Station (Server und Clients) geladen - ohne hierbei den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.siemens.com/pcs7.


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