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Der kalifornische Serverhersteller und Erfinder von Java, Sun Microsystems, und der Münchner Softwarehersteller für Telematikendgeräte sowie Telematikportale, Jentro AG, schließen eine weltweite Vereinbarung zur Entwicklung und Vermarktung von Telekmatik-Lösungen im automobilen Umfeld.
Durch diese Vereinbarung bieten die beiden Firmen erstmals eine vollständig verfügbare End-to-End Lösung für den auf 6 Mrd. US$ geschätzten Markt an.
Ziel ist es, innerhalb der nächsten 2 Jahre weltweit mehrere Telematik Rechenzentren aufzubauen und eine einfache und kostengünstige In-Car-Infrastruktur basierend auf Internetstandards mit verschiedenen Automobilherstellern und Telematikdienstleistern zu etablieren. Über die Plattform sollen auf Java basierte Mehrwertdienstleistungen wie Off-Board Navigation, Notruf, Location Based Services, Nachrichten, Börsen-/Sportinformation, Fahrtenbuch, Ferndiagnose, Multimedia Streaming und mobiler Kommunikation angeboten werden.
Durch die Verwendung von existierenden und etablierten Standards wie Java, OSGi (Open Services Gateway Initiative) und Web Services (UDDI, WSDL, SOAP auf Basis von XML) ist die Telematikarchitektur von Sun und Jentro in der Lage auch Dienste von zertifizierten Drittanbietern zu verarbeiten. Durch diese Möglichkeit wird ein neuer Zuliefermarkt für digitale Dienste im Automobilen Umfeld entstehen.
Die Sun und Jentro Architektur ist ebenfalls in der Lage den Erstausrüster- als auch den Nachrüstmarkt zu bedienen. Dadurch können auch bereits verkaufte Autos mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen nachgerüstet werden.
Erste Partnerschaften mit der Automobilindustrie (Automobilherstellern, Automobilzulieferern und Mobiltelefonherstellern) sind bereits entstanden - das Konzept stößt allgemein auf breites Interesse und eine positive Resonanz.
Die Telematik Infrastruktur basiert auf der Sun ONE Architektur (Sun Open Net Environment) und der JentroCar Infrastruktur. Diese definiert Methoden für die Planung, Erstellung, kontrollierten Betrieb und Abrechnung von "Services on Demand" sowie den fehlertoleranten Betrieb innerhalb der Fahrzeuge.
Erste Pilotprojekte werden derzeit schon durchgeführt. Mit einer breiten Markteinführung ist binnen der nächsten 12 Monate zu rechnen.
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