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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009

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Deutsche Messe AG - http://www.messe.de

11.04.2002


HANNOVER MESSE 2002: SubconTechnology - Service und Dienstleistung bestimmen den Erfolg
 

"Mit dem Verkauf von Maschinen und Anlagen lässt sich heute kaum noch Geld verdienen", weiß Tom-David Graupner von der Fraunhofer-Gesellschaft. "Die Gewinne werden nicht mehr durch den Verkauf von Geräten erzielt, sondern durch Dienstleistungen und Service."

Die Zulieferer wissen Bescheid. Vor dem Hintergrund stärker wachsenden Wettbewerbs und immer kürzerer Produktentwicklungszyklen wird ihre Konkurrenzfähigkeit daran gemessen, wie sie sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Sie bieten daher Mehrwertdienste, wie die Produktionsplanung und Entwicklung von Logistik-Konzepten, das Warten von Anlagen und das Schulen von Mitarbeitern an. Der Zulieferer übernimmt somit wie selbstverständlich Aufgaben, die der Kunde früher selbst vorgenommen hat.

Dieser Sprung nach vorne, der den gesamten Produktionsprozess - von der Entwicklung über die Inbetriebnahme, Wartung und Rekonfiguration bis zur Demontage - optimiert, wurde erst mit Hilfe des Internet möglich. Während früher sämtliche Arbeiten mit hohem Personal- und Materialaufwand verbunden waren, ermöglicht das Internet kostensparende Lösungen. "Eine Mischung aus Informations- und Kommunikationstechnik, Multimedia und Virtual Reality, intelligenter Sensorik und Simulation macht's möglich", wissen die Experten der Fraunhofer-Gesellschaft, der führenden Trägerorganisation für Einrichtungen der angewandten Forschung in Europa.

Die Automobilindustrie führt exemplarisch vor, dass alle Beteiligten - vom Maschinen- und Anlagenbauer über den Automobilhersteller bis hin zum Zulieferer - eng zusammenarbeiten, Produktdaten regelmäßig austauschen und anpassen. Sie schließen sich in so genannten Value-added-Communities (VAC) zusammen, integrieren Systeme, schaffen dadurch eine höhere Innovationskraft und -geschwindigkeit.

Auf der HANNOVER MESSE 2002 (15. bis 20. April) demonstrieren die Zulieferer der Fachmesse SubconTechnology den neuesten Stand der Technik. SubconTechnology gilt als der führende internationale Technologie-Umschlagplatz, auf dem 85 Prozent aller Aussteller Geschäfte mit anderen Ausstellern machen. Die Fachmesse weist den Weg durch eine unübersehbar komplizierter werdende technische Welt mit einem babylonischen Gewirr der Systeme.

SubconTechnology macht deutlich, wie die Zuliefererindustrie immer mehr zu einer Dienstleistungsindustrie wird. Dabei bedient sie sich softwaregestützter Programme, wie die Fraunhofer-Gesellschaft eines mit Namen "E-Industrial Services" anbietet. Es kann komplett über das Internet jederzeit und von überall her abgerufen werden. "Alle Daten, die für die Erstellung von Angeboten, Maschinendiagnose, Wartung, Mitarbeiterschulung oder Produktionsplanung notwendig sind, sind jederzeit verfügbar", sagt Diplomingenieur Graupner. Im Bereich Angebotsmanagement können die Hersteller von Systemkomponenten oder kompletten Anlagen ihre Angebote auf der Basis der konkreten Kundendaten individuell zusammenstellen. Während des Betriebs einer Anlage werden System- und Auftragsdaten jederzeit elektronisch erfasst, die künftige Systemlast wird prognostiziert und mit Hilfe eines Simulationsmodells der Anlage ausgewertet. Über eine intelligente Sensorik werden verschiedene Daten wie Ölstand, Vibration und Geräuschentwicklung erfasst und an den Hersteller weitergeleitet. Auch sämtliche Fortbildungsprogramme sind über das Internet verfügbar.

Ein Beispiel unter vielen ist die Fernüberwachung. Zunehmend werden Maschinen mit Messfühlern und ausgeklügelten Computerprogrammen gekoppelt, die jedes Einzelteil bis in die Tiefen des Maschinenbauchs überwachen. Noch die kleinste Unregelmäßigkeit kann damit im laufenden Betrieb geortet und ihre Ursache erkannt werden. Diese Informationen werden per Internet an den Hersteller geschickt, der wiederum ferngelenkt Reparaturen und Servicearbeiten vornimmt.

Insgesamt beschert der Einsatz von Internet-Techniken einen Produktionsgewinn im verarbeitenden Gewerbe von neun Prozent. In Branchen wie Elektronik, Maschinenbau, Transport und Logistik liegt er sogar bei 20 Prozent.

Zulieferer und ihre Kunden sind heute enger denn je miteinander verflochten. Sie verwenden identische Systeme, arbeiten in Prozessketten. "Die Zulieferer reichen die Produktdaten von der Planung über die Konstruktion bis hin zur Erprobung digital weiter", sagt Professor Frank-Lothar Krause vom Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik. Dort, wo kleine und mittlere Zuliefererbetriebe die Anschaffungskosten für solche Gesamtlösungen nicht tragen können, müssen die Konstruktionsdaten aufwändig konvertiert und mühsam per Hand übertragen werden. Krause: "Diese Medienbrüche kosten nicht nur Zeit und Geld, sondern verursachen häufig auch Fehler."

Einheitliche Kommunikations-Plattformen zu schaffen, ist der erste Schritt auf dem Weg zu ganzheitlichen Entwicklungs- und Produktionslösungen. Dabei übernehmen Zulieferer immer längere Teile der Wertschöpfungskette, steigern damit ihre eigene Reputation im Wettbewerb. Zulieferer sorgen eigenverantwortlich dafür, dass die geforderten technischen Daten erreicht werden, dass die Zulieferung der Komponenten samt der dazugehörigen Dienstleistungen reibungslos verläuft. Die daraus resultierende "technische Kompetenz" des Zulieferers wird von der Fähigkeit ergänzt, Logistik und Ablauforganisation beim Kunden zu steuern und die Kostensituation zu beeinflussen. Entscheidungen über Werkstoffe, Verfahren und Konstruktion werden auch zunehmend vom Zulieferer und nicht länger vom Auftraggeber bestimmt.

Künftig wird es so sein, dass der Zulieferer nicht mehr aufgefordert wird, eine bestimmte Stückzahl eines Produkts zu einem bestimmten Zeitpunkt zu liefern, sondern dass er den direkten Zugriff auf die Daten der Absatz- und Produktionsplanung des Kunden erhält und entsprechend ausreichende Mengen seines Produkts beim Kunden am Lager vorhält. Für den Zulieferer bedeutet diese Entwicklung auch ein Mehr an Planungssicherheit.

Seine modernen Produktionsanlagen können längst auch jederzeit auf die Wünsche des Kunden reagieren. Sie arbeiten auf der Basis modular aufgebauter Systeme, die je nach Auftragsvolumen die Kapazität herauf- oder herunterfahren, je nach Anforderung mit zusätzlichen Komponenten bestückt werden können. Damit verfahren sie, wie PC-Systeme es auch tun - sie verwenden Plug and Play. Im industriellen Sektor heißt es wohl Plug and Produce. Die Automobilhersteller haben mit ihren schon vor langer Zeit eingeführten Plattformkonzepten die Richtung dieser Entwicklung vorgegeben.

Vor allem in der Automobilindustrie setzt sich die Methode des konstruktiven Miteinanders zwischen Auftraggeber und Zulieferer durch. Es beginnt schon bei der Entwicklung eines neuen Produkts. Gemeinsam überprüfen Zulieferer und Abnehmer die Tauglichkeit potenzieller Fertigungstechnologien und Werkstoffe. Gerade die Zulieferer kennen die Möglichkeiten ihrer Verfahren und Werkstoffe sehr genau. Sie können recht sicher die Auswirkungen konstruktiver Eigenschaften sowohl auf den Fertigungsprozess als auch auf Kosten und Qualität zuverlässig abschätzen. Ihnen hilft zunehmend die Computersimulation.

"Sie ist in der Lage, die Arbeitsweise in Planung, Forschung und Entwicklung drastisch zu verändern", sagt Professor Helmut Neunzert vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik. "Sie kann das Verhalten von Materialien, Produkten oder Prozessen realitätsnah und zuverlässig im Rechner nachahmen. Im Computer werden sogar Experimente möglich, die in der Realität nicht machbar, zu teuer oder zu gefährlich sind."

Ein Beispiel dafür, wie groß das Interesse der Zulieferer an mehr Verantwortlichkeit innerhalb der Wertschöpfungsketten ist, bietet das Unternehmen Thyssen-Krupp-Stahl. Mit Hilfe verschiedener Plasmatechniken veredelt es Feinbleche, die überwiegend in der Automobil-, Hausgeräte- und Bauindustrie eingesetzt werden. "Unsere Endvorstellung besteht darin, bandbeschichtetes Material mit komplettem Lackaufbau direkt in die Fertigungshallen zu liefern," sagt Helmut Hülsmann, Direktor im Geschäftsfeld Schmelztauch- und Bandbeschichtung. Während heute vorphosphariertes und organisch Dünnfilm-beschichtetes Feinblech geliefert wird, könnte das Material genauso gut auch endbearbeitet den Auftraggeber erreichen und müsste nicht noch erst an anderen Stellen weiterbearbeitet werden.


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