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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009

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07.01.2002


CeMAT: Logistik-Marktplätze vor großem Wandel
 

Das Marktforschungsunternehmen Forrester Research, USA, sieht goldene Zeiten für die Online-Logistik anbrechen. Bis 2005 soll der Anteil der im Internet angebahnten oder unterstützten Logistikdienstleistungen von heute gerade einmal 1,7 auf satte 21 Prozent ansteigen. In Umsatzzahlen übersetzt, bedeutet das einen Sprung von 7,4 auf 130 Mrd. Euro. Kein Wunder also, wenn in den vergangenen Monaten Internet-basierte Logistik-Marktplätze wie Pilze aus dem Boden schossen. Experten schätzen, dass es inzwischen weltweit 150 bis 200 solcher Marktplätze gibt. Aktuell nehmen allerdings die warnenden Stimmen zu, statt Euphorie ist Konsolidierung angesagt. "Neun von zehn dieser Marktplätze werden in den nächsten drei Jahren scheitern, da sie nicht in die Geschäftsprozesse passen", prophezeit Dr. Frank Straube, stellvertretender Vorsitzender der Bundesvereinigung Logistik (BLV, Bremen). Auch die Marktforscher von Segments Concept, Bremen, rechnen damit, dass nur etwa zehn bis 15 Prozent der B2B-Marktplätze (Business to Business) im Internet überleben werden.

Das Zentrum für Logistik und Unternehmensplanung (ZLU), Berlin, hat erst kürzlich eine Studie erstellt, die auf der Datenbasis von rund 160 Marktplätzen die europäische Situation bewertet. "Wir haben unter Berücksichtigung wichtiger Faktoren wie Teilnehmerzahl, Transportvolumen, Zielgruppen, Gebühren und geographischer Präsenz die wichtigsten Erfolgskriterien und Geschäftsmodelle für E-Marktplätze in der Logistik erarbeitet", erklärt Norbert Lebelt, Mitglied der Geschäftsleitung des ZLU. Die meisten der analysierten Marktplätze positionieren sich als so genannte virtuelle Spediteure, die ohne eigene Fahrzeuge, Umschlagplätze oder Lagerhallen als reine Organisatoren von Transportketten auftreten. "Diese Art Spediteure eine Reihe von Anforderungen erfüllen, die insbesondere Neutralität, Angebotsbreite, Kompetenz und Zuverlässigkeit umfasst", so Fachmann Lebelt. Regeln und Bestimmungen der Marktplätze müssen so konzipiert sein, dass kein Teilnehmer benachteiligt wird und sowohl Frachtführer als auch Verlader profitieren.

Gefordert sind hier auch umfassende IT-Kenntnisse. In den USA gibt es bereits eine ganze Reihe zusätzlicher Anbieter für den Software-Bereich, in Deutschland arbeiten große Software-Anbieter an einem Einstieg in dieses Feld. Noch fungieren in Europa fast 60 Prozent der Transportmarktplätze nahezu ausschließlich als "Schwarze Bretter" (Blackboards), über die Ladungen bzw. Transportkapazitäten gesucht werden. Sie generieren nur geringe Margen und benötigen ein hohes Volumen, um rentabel zu sein. Diese relativ einfache Form des Handels wickelt zudem zu über 80 Prozent reine Spotgeschäfte ab, obwohl der Anteil von Spotgeschäften am Gesamtaufkommen nur etwa zehn bis 20 Prozent beträgt. Lediglich wenige Marktplätze bieten bisher explizit Kontraktlogistik als Tool an. Betreiber von Transportmarktplätzen beschränken sich also zur Zeit auf einen sehr kleinen Teil des potenziell möglichen E-Commerce-Geschäfts.

"One-Stop-Shopping-Lösungen" noch viel zu selten

Ein weiteres Manko ist, dass in rund zwei Dritteln der untersuchten Internet-Marktplätze Kunden ausschließlich auf Landtransporte zugreifen können. Multimodale Verkehre werden dagegen nur wenig angeboten. Komplexe logistische Leistungen, die eine Kombination von Land-, See- und Lufttransport beinhalten, sind bisher die Ausnahme. Damit sind die "One-Stop-Shopping-Lösungen", die die gesamte Transportkette umfassen, immer noch selten, obwohl die Nachfrage eindeutig in diese Richtung tendiert. "Eine zukunftsweisende Möglichkeit wäre die weit gehende Kooperation von Transportmarktplätzen mit unterschiedlichem Focus auf Straße, Luft, See oder Kontrakte", betont Lebelt.

In den USA sind weiter gehende Leistungen wie "Tracking & Tracing" (Sendungsverfolgung), Routenplanung, Versicherungen oder ERP-Anbindung (Enterprise Resource Planning) dagegen bereits Standard. Die meisten nordamerikanischen E-Marktplätze haben zudem große IT-Unternehmen als Partner, die nicht nur das IT-Know-how, sondern auch finanzielle Ressourcen zur Verfügung stellen. Gerade in den ersten Jahren des Bestehens, in denen die Marktplätze noch nicht die kritische Masse an Nutzern erreicht haben, ist diese Rückendeckung besonders wichtig.

Der Konsolidierungsprozess der europäischen B2B- und damit auch der Transportmarktplätze wird in den kommenden Jahren weitergehen. Unter den derzeitigen Betreibern dürfte es verstärkt zu Kooperationen, Fusionen und Akquisitionen kommen. Ein Erfolgsrezept könnte das Angebot von Mehrwertleistungen sein - Datawarehousing, Bonitätsprüfung, Frachtversicherung oder Bewertung von Transportqualität sind hier einige Stichworte. Ein wichtiges Kriterium für viele Marktteilnehmer ist auch die vertrauliche Behandlung der Kundeninformationen. In Zukunft werden Zertifizierungen und Sicherheitsstandards an Gewicht gewinnen. Für die Anbindung aller Supply-Chain-Partner sind definierte Schnittstellen notwendig, die die Kompatibilität verschiedenster Marktplätze und Kunden ermöglichen.

Die HANNOVER MESSE 2002 ist mit der CeMAT, der führenden Weltmesse für Materialflusstechnik und Logistik, die ideale Plattform für den internationalen Austausch von Ideen und Erfahrungen auch im Bereich der Logistik-Marktplätze. Rund 1.000 Austeller aus 35 Ländern werden sich im April 2002 in den Hallen 19 bis 26 und dem zugehörigen Freigelände auf insgesamt 85.000 Quadratmetern präsentieren. Ein Motto für zukunftsorientierte Gespräche auf der CeMAT 2002 schlägt Frank Straube vor: "In der E-Logistik liegt ein hohes Wachstumspotenzial der Wirtschaft, das kurzfristig überschätzt wurde und langfristig unterschätzt wird." Schon heute steht fest, dass die Zukunft der Logistik-Marktplätze zu den spannendsten Themen der CeMAT gehört.


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