ABOUT Visual Basic Programmieren Programmierung Download Downloads Tips & Tricks Tipps & Tricks Know-How Praxis VB VBA Visual Basic for Applications VBS VBScript Scripting Windows ActiveX COM OLE API ComputerPC Microsoft Office Microsoft Office 97 Office 2000 Access Word Winword Excel Outlook Addins ASP Active Server Pages COMAddIns ActiveX-Controls OCX UserControl UserDocument Komponenten DLL EXE
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009
Aktuell im ABOUT Visual Basic-MagazinGrundlagenwissen und TechnologienKnow How, Tipps und Tricks rund um Visual BasicActiveX-Komponenten, Controls, Klassen und mehr...AddIns für die Visual Basic-IDE und die VBA-IDEVBA-Programmierung in MS-Office und anderen AnwendungenScripting-Praxis für den Windows Scripting Host und das Scripting-ControlTools, Komponenten und Dienstleistungen des MarktesRessourcen für Programmierer (Bücher, Job-Börse)Dies&Das...

Themen und Stichwörter im ABOUT Visual Basic-Magazin
Code, Beispiele, Komponenten, Tools im Überblick, Shareware, Freeware
Ihre Service-Seite, Termine, Job-Börse
Melden Sie sich an, um in den vollen Genuss des ABOUT Visual Basic-Magazins zu kommen!
Informationen zum ABOUT Visual Basic-Magazin, Kontakt und Impressum

Zurück...

Zurück...


Anzeige

Deutsche Messe AG - http://www.messe.de

07.12.2001


Trends und Themen auf der CeBIT 2002
 

Sowohl bei den Anbietern von Hard- und Software als auch bei den Dienstleistern der Telekommunikation geht es auf der CeBIT 2002 vom 13. bis 20. März vor allem um das Thema Integration. Die Anwendungen sind mit neuen Infrastrukturen wie Kabelnetzen oder auch dem inzwischen weit verbreiteten ADSL (Asynchronous Digital Subscriber Line) mit hohen Bandbreiten verfügbar. Über neue Funkinfrastrukturen wie UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) oder GPRS (General Packet Radio Service) sollen künftig auch mobile Nutzer mit hohen Datenraten bedient werden. Die größte Herausforderung besteht heute darin, nahtlose Prozesse zu organisieren, die den Informationszugang zu jeder Zeit und von jedem Ort aus ermöglichen.

Neue IT-Projekte in Unternehmen

Nach der Abwicklung großer Projekte wie der Euro-Umstellung oder der Anpassung an das Jahr 2000 haben die IT-Abteilungen der Unternehmen jetzt wieder Kapazitäten für neue Aufgaben. Dabei geht es vor allem um die Anpassung der Geschäftsprozesse an die Erfordernisse des Handels im Internet. Nach Untersuchungen von IBM-Marktforschern soll das weltweite Volumen elektronisch abgewickelter Geschäfte bis Ende 2002 auf 300 Milliarden US-Dollar wachsen. Besonders für den Mittelstand zeichnet sich dabei nach Meinung der Experten ein immenser Nachholbedarf ab: Zwar nutzen kleine und mittlere Unternehmen zum Beispiel in Deutschland bereits zu 90 Prozent E-Mail-Funktionen und sind zu 50 Prozent mit einer eigenen Homepage im Web vertreten. Aber nur jedes zehnte Unternehmen hat sowohl mit Kunden als auch mit Lieferanten einen durchgängigen elektronischen Datenaustausch organisiert.

In den meisten Großunternehmen ist die Einführung von ERP-Lösungen (Enterprise Resource Planning) weitestgehend abgeschlossen. Budgets werden deshalb überwiegend für Erweiterungen und Anpassungen der bestehenden Lösungen bereitgestellt. Auch Betriebe mit weniger als 100 Mitarbeitern sehen sich aufgrund des zunehmenden Wettbewerbsdrucks dazu veranlasst, ihre Produktionsabläufe durch den Einsatz von ERP-Lösungen zu optimieren. Sie planen deshalb nach Aussagen der Marktforscher von IBM und Techconsult, Berlin, hohe Ausgaben für entsprechende Installationen. Im Gegensatz zu den Service-intensiven ERP-Projekten in Großunternehmen bevorzugen mittelständische Unternehmen jedoch Lösungen, die sich mit einem weitaus geringeren Aufwand implementieren lassen. So wird der Service-Anteil für Projekte in den kleineren Betrieben mit etwa 30 Prozent angegeben. In Großunternehmen werden für die deutlich schwierigere Anpassung der Lösungen an ihre internen Prozesse in der Regel bis zu 60 Prozent des ERP-Budgets für Services investiert.

Nachfrage nach Information Technology nimmt zu

Zur CeBIT 2002 zeigen die Anbieter betriebswirtschaftlicher Standardsoftware neue Lösungen für die Integration von Geschäftsprozessen. ERP bietet eine Gruppe von Standardmodulen an wie z.B. Finanzbuchhaltung, Personalabrechnung, Produktionsplanung und -steuerung sowie Logistik, die mit einer Datenbank verbunden ist. Dabei werden jetzt vor allem die Möglichkeiten von Internet und überall verfügbaren Browser-Technologien genutzt, die einen weltweiten Zugang von fast jedem beliebigen Endgerät auf die Unternehmensdaten schaffen sollen.

Ein durchgängiges ERP-System bildet sämtliche Aktivitäten eines Unternehmens vom Wareneingang bis zur Distribution ab. Ziel der Anbieter ist es, die in der Vergangenheit voneinander getrennten Funktionen eines Unternehmens wie Planung, Entwicklung, Produktion, Beschaffung, Lagerbestandskontrolle, Vertrieb, Marketing und Logistik zu einem einheitlichen Ganzen zusammenzufassen, das auf die Erfüllung der Kundenbedürfnisse ausgerichtet ist.

Viele Anbieter nutzten das Internet zunächst nur als virtuelles Schaufenster. Dann konnte sich der Kunde in den elektronischen Shops bedienen und Waren bestellen. Diese Bestellungen wurden in einigen Unternehmen mit großem Aufwand - oftmals sogar per Hand - in die hauseigenen IT-Systeme eingepflegt und weiterbearbeitet. Heute sind viele Unternehmen dabei, diese Bestellvorgänge mit den Prozessen der Auftragsbearbeitung und Auslieferung zu verbinden. Die größte technische Herausforderung liegt nun in der Integration alter und neuer Anwendungen. Das gilt sowohl für die eigenen Systeme als auch in der Zusammenarbeit mit den Systemen der Zulieferer und Kunden.

Grenzenlos kommunizieren

Traditionelle IT-Infrastrukturen werden über die bisherigen Unternehmensgrenzen hinaus geöffnet. Die Ziele sind Produktionsoptimierung, Produktivitätssteigerung und Kostensenkungen in der Kooperation mit anderen Unternehmen. Fortschrittliche ERP-Systeme bieten dazu die Integration von Web-Applikationen. Die Anbieter von Softwarelösungen verwenden meist das XML-Datenformat, das speziell für Electronic Business über das Internet entwickelt wurde. Es ist international (Unicode), standardisiert und arbeitet mit allen Datenformaten für Zahlen und Buchstaben, Bilder, Graphiken, Ton und Video. Darüber hinaus wird das XML-Datenformat von den führenden IT-Anbietern unterstützt.

Der Vertrieb von Waren und Dienstleistungen per Internet steht noch am Anfang seiner Entwicklung. Der Kunde ist in den virtuellen Welten grenzenlos mobil und völlig unabhängig von Öffnungszeiten und Entfernungen. Unternehmen, die nicht in der Lage sind, an diesen Märkten teilzuhaben, verlieren ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das betrifft nicht nur Großunternehmen, sondern auch mittelständische Anbieter, die sich immer stärker im internationalen Wettbewerb durchsetzen müssen. Kostendruck und immer kürzere Zeitspannen für die Reaktion auf Marktbewegungen zwingen Unternehmen heute, ihre Strategien im Bereich Informationstechnologie diesen Entwicklungen anzupassen und damit Einsparungspotenziale zu nutzen.

Die Anbieter von Waren und Dienstleistungen über das Internet haben erkannt, dass es nicht nur um die Entwicklung eines ansprechenden Web-Shops beziehungsweise des Front-Ends geht, sondern um die Bereitstellung und Administration von aktuellen Daten im Hintergrund. Mit der Integration einer E-Commerce-Lösung in bestehende ERP-Systeme stellen die Unternehmen der Softwareindustrie auf der kommenden CeBIT Lösungen vor, die diesen administrativen Aufwand gering halten und die Aktualität der Informationen maßgeblich optimieren.

Händler, Lieferanten, Mitarbeiter und Geschäftskunden nutzen mit neuen Software-Lösungen das Internet als Kommunikations- und Transaktionsplattform. Informationen, die bislang nur innerhalb des ERP-Systems abrufbar waren, sind jetzt über das Internet verfügbar und ermöglichen unter anderem E-Collaboration, die Zusammenarbeit von Arbeitsgruppen, und E-Procurement, die Beschaffung von Gütern über das Netz. Der zunehmende Wettbewerbsdruck der Unternehmen bringt auch eine steigende Nachfrage nach SCM-Funktionalitäten (Supply Chain Management) mit sich.

Personalisierte Information sorgt für Kundenbindung

Der Kunde will persönlich bedient werden. Das gilt für alle Vertriebskanäle, also auch für den Handel über elektronische Verkaufswege. Vor allem die rasant steigende Zahl der Nutzer mobiler Endgeräte verlangt Services, die bei den Unternehmen eine klare Definition ihrer Prozesse im Bereich E-Commerce und den Einsatz moderner offener Systemplattformen voraussetzen. Der Erfolg eines Unternehmens im E-Commerce ist immer stärker davon abhängig, ob es in der Lage ist, auf verschiedene Zugangswünsche des Kunden flexibel zu reagieren. Das heißt: Gleichgültig, ob der Kunde einen Festnetzanschluss mit ADSL, einen Kabelanschluss oder mobile Endgeräte wie PDAs oder Handys nutzt, er erhält jederzeit die für sein persönliches Profil geeigneten Informationen.

Personalisierung bedeutet, den Inhalt einer Webseite so zu gestalten, dass er unabhängig von der Infrastruktur und vom Endgerät den individuellen Erwartungen des Nutzers entspricht. Von den neuesten Nachrichten aus der Politik und der Darstellung von Börsenkursen über Hinweise zu Theateraufführungen bis hin zu Informationen über den aktuellen Stand von Auktionen lässt sich künftig auch auf dem mobilen Endgerät alles an Services auf der Startseite abbilden, was vom Nutzer gewünscht wird. Das System des Anbieters sorgt beispielsweise dafür, dass bei der Bestellung einer Theaterkarte auch gleich ein Restaurantvorschlag mit unterbreitet wird. Dabei hat es sich die Vorlieben des Nutzers z. B. für spanisches Essen "gemerkt" und schlägt entsprechende Lokalitäten vor, bei denen auch eine möglichst kurze Entfernung zum Theater berücksichtigt wird. Darüber hinaus zeigt es gleich die verschiedenen Parkhäuser in der Nähe an.

Werkzeuge und Infrastrukturen für "Arbeitsnomaden"

Bereits heute sind 40 Prozent der berufstätigen Bevölkerung in Europa auf den mobilen Zugang zu Daten angewiesen. Der leistungsfähige Laptop und das Handy mit integriertem Softmodem für die Datenübertragung zählen selbstverständlich zum Reisegepäck und sorgen dafür, dass die modernen "Arbeitsnomaden" ihre Aufgaben überall kompetent erledigen können. Voraussetzung ist die Möglichkeit des schnellen ortsungebundenen Zugriffs auf Informationssysteme. Bestehende GSM-Netze können dank der seit dem Jahr 2000 kommerziell genutzten GPRS-Technologie Bandbreiten bis 115 Kbp/s abdecken. Die von den Netzbetreibern versprochene Aufrüstung der Netze soll bereits in wenigen Monaten eine Vielzahl neuer Dienste ermöglichen, die einen deutlich schnelleren Zugang zu Unternehmensdaten erlauben als bisher. Inzwischen bietet auch eine Reihe namhafter Softwarehersteller Lösungen an, die zum Beispiel über PDA oder Handy den Zugang zum unternehmenseigenen Telefonbuch ermöglichen.

Auch wenn sich der Netzaufbau noch verzögert: Besonders die professionellen Nutzer von mobilen Endgeräten warten auf breitbandige Funknetze. Wenn es nach den Verbrauchern ginge, müsste es schon längst UMTS-fähige Handys auf dem deutschen Mobilfunkmarkt geben. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 629 Internet-Nutzern, die das Online-Marktforschungsinstitut Dialego durchgeführt hat. Die Nachfrage nach Handys der "Third Generation" ist groß - ebenso wie das Interesse an mobilen Diensten: 61 Prozent der befragten Personen würden sich ein UMTS-fähiges Mobilfunktelefon zulegen und mehr als drei Viertel würden ortsbezogene Dienste (Location Based Services) über UMTS nutzen wollen, gefolgt von Mobile Commerce und Multimedia-Diensten. Für die viel gepriesenen Dienste der neuartigen Handys würden Handynutzer monatlich auch mehr Geld ausgeben. Mit UMTS, dem Mobilfunkstandard der dritten Generation, wird die Bandbreite bis zu einer Transferrate von bis zu zwei Mbit/s erhöht. Nach den analogen und digitalen GSM-Netzen ist UMTS als dritte Generation vor allem auch auf die Übertragung von Multimedia-Daten ausgerichtet.

Blauzahn beißt sich durch

Mobilität spielt auch für den Nutzer von PC-Peripherie im Büro eine immer größere Rolle. Die Loslösung vom Kabel ermöglichen die Hersteller von Druckern, Tastaturen oder Mäusen mit der Bluetooth-Technologie. Damit lassen sich die Daten via Funktechnik (Ultrahochfrequenz) in einem Umkreis von zehn Metern - mit einer möglichen Ausbaustufe von bis zu 100 Metern - übermitteln. Mit einem Adapter oder integriertem Chip werden so herkömmliche Endgeräte wie Handys, Freisprecheinrichtungen, Notebooks oder Digitalkameras ohne Kabel miteinander verbunden und können Daten ohne Sichtkontakt austauschen.

Darüber hinaus wird auch die Funkverbindung nach dem Wi-Fi-Standard (Wireless Fidelity) der Wireless Ethernet Compatibility Alliance (WECA) von immer mehr Herstellern für die drahtlose Vernetzung von Geräten eingesetzt. Während Bluetooth preiswerte Kommunikation in einem Umkreis von bis zu zehn Metern ermöglicht, überbrücken zertifizierte Wi-Fi-LANS Distanzen von 30 bis 50 Metern innerhalb eines Gebäudes. Im Freien oder in großen Hallen sind sogar Reichweiten von bis zu 550 Metern realisierbar.

Komfortables Videoconferencing auf dem Desktop

Der Anteil der Gespräche und Videocalls, die heute über das Internet vermittelt werden, ist noch gering, soll aber in Zukunft deutlich zunehmen. Forciert werden die IP-Telefonie und vor allem die Bildtelefonie über neue Lösungen mit einer Vielzahl von Funktionen, die Telefonnutzer aus dem Angebot der ISDN-Betreiber kennen. Dazu zählen unter anderem Rufweiterleitung, Rufumleitung, Gesprächsübernahme und Konferenzschaltung.

Im Gegensatz zu den teuren und noch wenig erfolgreichen Bildtelefonen, die vor einigen Jahren angeboten wurden, basieren die neuen Lösungen auf dem weltweit anerkannten ITU-Standard H323. Die Konformität der Lösungen mit diesem weltweit anerkannten Standard für die Übertragung im Internet sorgt langfristig für ein breites Angebot an Endgeräten.

Speicher

Der Markt der mobilen Speichermedien wird von den Flash-Speichern bestimmt. Erst seit 1999 halten andere Technologien auf diesem Markt Einzug. CompactFlash und SmartMedia dominieren den Markt der Minis mit einem Anteil von rund 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent teilen sich der Sony Memory Stick, MultiMedia Cards und das IBM Microdrive. Auf Druck der Industrie werden in Zukunft zumindest im Audio-Segment Medien mit Kopierschutz-Mechanismen an Bedeutung gewinnen.

Auf Flash basierende Halbleiterspeicher unterscheiden sich in einigen Punkten von den traditionellen magnetischen Speichern. Bei Flash-Speichern können Bytes einzeln adressiert und gelesen werden. Das Schreiben und Löschen kann jedoch nur blockweise erfolgen. Zudem ist ein Überschreiben der Daten nicht möglich. Bei jeder Änderung muss der Block komplett gelöscht und anschließend neu geschrieben werden. Die Zugriffszeiten liegen höher als bei dynamischen Halbleiterspeichern und bewegen sich um die 100 ns. Flash-Speicher haben nur eine begrenzte Lebensdauer, nach rund 100.000 Schreib- und Löschzyklen ist Schluss. Für Flash-Speicher sprechen allerdings die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Stößen und Vibrationen sowie der niedrige Energieverbrauch.

Die vorherrschenden Technologien CompactFlash und SmartMedia unterscheiden sich grundlegend im inneren Aufbau. Bei CompactFlash Cards sitzt die Steuerelektronik in der Karte, bei SmartMedia Cards ist sie in der Kamera bzw. im MP3-Player eingebaut. Bei auf dem Medium integrierten Steuerschaltkreisen ist von Vorteil, dass Speicher und Kontroller immer zusammenpassen. Kommen Speicherkarten mit größeren Kapazitäten auf den Markt, sind sie problemlos in jeder Kamera einzusetzen. Bei SmartMedia Cards treten hier Probleme auf. Die Verwaltung des Speichers übernimmt das Betriebssystem der Kamera, und somit erkennt sie neue Kartenkapazitäten oft nicht. Gleiches gilt auch für die Lesegeräte. Hier hilft nur ein Upgrade der Unternehmenssoftware.


Markt


Markt-Nachrichten - CeBIT Special

Deutsche Messe AG
Weitere Nachrichten - Deutsche Messe AG
Deutsche Messe AG - http://www.messe.de

Schnellsuche



Zum Seitenanfang

Copyright © 1999 - 2017 Harald M. Genauck, ip-pro gmbh  /  Impressum

Zum Seitenanfang

Zurück...

Zurück...

Download Internet Explorer