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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009

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05.12.2001


Wie wird man eigentlich Game-Designer? Interview mit Harro Besier und Tobias Runde
 

Seit kurzem bietet das Art Institute International in San Francisco den Studiengang "Game Art & Design" an. Das Studium soll den Nachwuchs für die Computerspiel-Industrie fördern. Wie aber sieht die Branche in Deutschland aus - was macht der Nachwuchs und wie wird man hierzulande Game-Designer? Im SYBEX-Autoren-Interview stellten sich Harro Besier (37 Jahre), Programmierer z.B. der SYBEX-Software "3D Fahrschule" und Tobias Runde (26 Jahre), Programmierer und Autor des SYBEX-Buches Spieleentwicklung mit dem 3D GameStudio"Spieleentwicklung mit dem 3D GameStudio", diesen und weiteren Fragen.

Frage: In den USA gibt es jetzt einen Studiengang "Game Art & Design" - wie wird man in Deutschland Game-Designer?
 

Runde: Da es leider in Deutschland noch keinen Studiengang in diese Richtung gibt, kann man die Frage nicht so leicht beantworten. Um Game-Designer zu werden, muss man eine Art Universalgenie sein. Es ist Aufgabe des Game-Designers seine Spielidee den Grafikern und Programmierern (Web-Designern, Soundexperten usw.) zu unterbreiten. Dabei muss man natürlich ein grundlegendes Verständnis für die jeweiligen Bereiche haben. Um in Deutschland ein ähnliches Studium wie in den USA zu erhalten, müsste man z.B. Informatik, Grafik-Design und Pädagogik studieren. Allerdings ist man in der Regel nach Abschluss der drei Fächer zu alt für diesen Bereich. Also gibt es in Deutschland im Moment nur die Möglichkeit, sich als Autodidakt durchzuschlagen. Allerdings ist der Abschluss eines Informatik- oder Grafik-Design-Studium von großem Vorteil.
 

Besier: Die Erstellung eines Computer-Spiels erfordert halt eine Reihe von Fähigkeiten, die man üblicherweise nicht bei einem einzigen Designer findet. Grafik, Szenendesign, Musik/Sound, Programmierung und letztendlich das Projektmanagement erfordern normalerweise unterschiedliche Leute. Ich empfehle, zur Erstellung eines Spiels zunächst einem Team beizutreten, das diese verschiedenen Themen gemeinsam abdeckt.
 

Frage: Gibt es ihn in Deutschland denn überhaupt, d e n Game-Designer?
 

Besier: Das gibt es bestimmt, allerdings sehr wenige. Die hängt meines Erachtens damit zusammen, dass von reinem Game-Design in Deutschland nur wenige Leute leben können. Üblicherweise macht man dann hauptsächlich Visualisierungsprojekte für Industriekunden, bei denen dann ab und zu mal ein Spiel dabei sein wird.
 

Frage: Heißt das, dass es bei uns eigentlich keine gezielte Ausbildung gibt, die auf eine Arbeit als Software-Programmierer in diesem Bereich vorbereitet?
 

Besier: Das auch, was vielleicht auch gar nicht so schlecht ist. Entscheidet sich jemand beispielsweise für ein Informatik-Studium mit Schwerpunkt Computer-Grafik, so könnte der sowohl Spiele programmieren als auch an ganz anderen Software-Projekten arbeiten. Dies gibt einem auch eine gewisse Gelassenheit, wenn es mit der Spielebranche mal nicht so gut aussieht.
 

Runde: Die meisten Universitäten bieten für ihren Informatikfachbereich auch bereits Vorlesungen über grafische Systeme an. Diese Vorlesungen sind für einen Spieleprogrammierer sehr hilfreich. Dort wird unter anderem der Umgang mit DirectX bzw. OpenGL gelehrt. Diese beiden Schnittstellen sind im Prinzip die, die dann einen Programmierer von einem Spieleprogrammierer unterscheiden.
 

Frage: Was würden Sie denn jungen Menschen empfehlen, die darüber nachdenken ihr Hobby zum Beruf zu machen und professionelles Game-Design zu betreiben?
 

Besier: Zunächst sollte man eine solide Ausbildung im Schwerpunkt Grafik oder Programmierung absolvieren. Dann finde ich es ganz wichtig für beide Disziplinen, dass sie jeweils ein Grundverständnis der anderen Bereiche entwickeln können. Der Grafiker muss beispielsweise die Probleme bei der programmtechnischen Umsetzung verstehen und auch selbst in der Lage sein, seine Modelle auf dem Computer zu überprüfen und entsprechend zu optimieren. Als professioneller Game-Designer würde ich empfehlen, nach dem Grundlagenstudium in Deutschland, in die USA zu wechseln.
 

Runde: Ich sehe noch die Möglichkeit sich bei den in Deutschland vorhandenen Spielefirmen direkt als Game-Designer zu bewerben. Jetzt macht sich das abgeschlossene Studium schnell bemerkbar. Wenn die Firma wirklich einen Game-Designer sucht, dann hat man mit ein paar guten Ideen in seiner Bewerbung und einem abgeschlossenen Studium doch sehr große Chancen.

Jungen Menschen kann man also im Moment nur empfehlen, erstmal ihr Studium zu Ende zu bringen (bzw. eins anzufangen), und sich bei den entsprechenden Spielefirmen zu bewerben. Dabei ist es natürlich nicht verkehrt, wenn man mit einem Expose zu einer Spielidee in der Bewerbung aufwarten kann. Sollte man schon ein eigenes Spiel entwickelt haben, was z.B. mit dem 3D GameStudio auch möglich ist, dann bringt das bei der Bewerbung sicherlich Bonuspunkte.
 

Frage: Sie selbst programmieren ja beide auch in Ihrer Freizeit, hauptberuflich beschäftigen Sie, Herr Besier, sich mit Softwareprojekten im Bereich Java-Applikationsserver. Sie, Herr Runde arbeiten im Bereich der Brennersoftwareprogrammierung. Worin liegt der besondere Reiz der Programmierung? Ist es der Spaß am Tüfteln, die Faszination der 3D-Effekte?
 

Besier: Die Faszination liegt in der technologischen Herausforderung. Sie arbeiten an Lösungen, die so noch von keinem umgesetzt worden sind. An jedem Tag erfordern neue Probleme ungewöhnliche Lösungen.
 

Runde: Ein Spieleprogrammierer ist Regisseur und Kameramann in einem. Die Ideen für ein Spiel kommen mir meistens, während ich einen Film gucke oder ein Buch lese (je schlechter der Film, desto besser die Ideen). Da ich es aber nie schaffen werde, einen eigenen Film zu drehen (Schuster bleib bei deinen Leisten), versuche ich, die Ideen die ich habe, in einem Spiel umzusetzen. Die 3D-Effekte faszinieren mich dabei viel weniger. Ich vertrete den Standpunkt, dass man auch mit 2D immer noch gute Spiele erstellen kann. Aber auch hier steht einem das 3D Gamestudio hilfreich zur Seite.
 

Frage: Konkret zur Praxis: Herr Besier, Sie haben für den SYBEX-Verlag die "3D Fahrschule" programmiert, ein Programm zur Vorbereitung auf die praktische Fahrprüfung. Im Grunde genommen ist diese Software ja auch ein Game, nämlich ein Racer. Wie lange haben Sie an der Programmierung gearbeitet?
 

Besier: Die Programmierung hat etwa 6 Monate gedauert. 3 weitere Monate haben wir dann mit dem Feintuning verbracht.
 

Frage: Programmiert haben Sie mit der A5-Engine des "3D GameStudio"***. Sehen Sie in dieser Software ein gutes und einfaches Werkzeug auch für Einsteiger?
 

Besier: Auf jeden Fall. Es ist ein vielseitiges Produkt, das sich sowohl an den absoluten Neuling als auch an den Profi richtet. Sie können alle gängigen Grundlagen und Effekte mit einfachen Mitteln ausprobieren, ohne groß Zeit und Geld investieren zu müssen. Außerdem ist der deutschsprachige Support hervorragend. Dies war uns immer sehr wichtig, denn Probleme gibt's ja immer.
 

Frage: Herr Runde, Sie haben das Buch zur Software geschrieben - wie beurteilen Sie die Software?
 

Runde: Das Schöne am 3D Gamestudio ist die Tatsache, dass es einen sehr leichten Einstieg bietet, aber auch Fortgeschrittenen ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten liefert. Und wenn einem das nicht reicht, dann kann man die Funktionalität über ein zukaufbares SDK nahezu beliebig erweitern.
 


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