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Einige der weltgrößten Firmen unterschiedlichster Branchen mit insgesamt mehr als einer Milliarde Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern planen eine Form der Zusammenarbeit, mit der sie absolutes Neuland betreten. Die von 33 führenden Unternehmen gegründete Allianz mit dem Codenamen Liberty Alliance Project (www.projectliberty.org) wird sich mit der Entwicklung und Einführung einer offenen Lösung für die Netzwerkidentität befassen.
Zu den ersten Mitgliedern der Allianz zählen ActivCard, American Airlines, Apache Software Foundation, Bank of America, Bell Canada Enterprises, Cingular Wireless, Cisco Systems, CollabNet, Dun and Bradstreet, eBay, Entrust, Fidelity Investments, Gemplus, General Motors, Global Crossing, i2, Intuit, Liberate Technologies, Nokia, NTT DoCoMo, O'Reilly and Associates, OpenWave, RealNetworks, RSA Security, Sabre, Schlumberger, Sony Corporation, Sprint, Sun Microsystems, Travelocity, United Airlines, Verisign sowie Vodafone.
Die Gründungsmitglieder des Projektes repräsentieren ein breit gefächertes, globales Branchenspektrum. Sie planen die Entwicklung einer offenen Lösung für die Netzwerkidentität – mit Single Sign-on von einem beliebigen Ort, dezentralisierter Authentifizierung und offener Autorisierung von jedem Gerät mit Internet-Anschluss. Dazu gehören traditionelle Desktop-Systeme und Mobiltelefone ebenso wie TV-Geräte, Autos, Kreditkarten und Point-of-Sale Terminals. Hinter der Allianz stehen einige der weltweit bekanntesten Marken und Service-Provider, Produkte, Dienstleistungen und Partnerschaften aus den Sparten Verbrauchs- und Industriegüter, Finanzdienstleistung, Touristik, digitale Medien, Handel, Telekommunikation und Technologie.
Unternehmen, die das Liberty Alliance Project unterstützen möchten, können unter www.projectliberty.org detaillierte Informationen abrufen. Mit der Ausarbeitung einer Roadmap für Business Practices, Privacy, Endkundenakzeptanz und die Weiterentwicklung der Technologie wird in Kürze begonnen.
"In der letzten Zeit hat sich ganz klar herausgestellt, dass die Software für das Management von Benutzeridentität und Authentifizierung zu den Kernelementen des zukünftigen Internet-Betriebssystems gehören wird", so Tim O'Reilly, Gründer und CEO des Technologieverlags O'Reilly & Associates und aktiver Befürworter von Open-Source-Software und Internet-Standards. "Weil diese Technologie so wichtig ist, herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass sie keinesfalls von nur einer einzigen Seite kontrolliert werden darf. Was wir brauchen ist vielmehr ein offenes, verteiltes System, dessen Implementierungen von mehreren Technologieherstellern angeboten werden und dessen Identitäten von vielen Parteien ausgegeben werden, die einem vertrauenswürdigen Netzwerk angehören. Project Liberty ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Ich hoffe sehr, dass es sich als Forum für die Interoperabilität der von verschiedenen Software- und Service-Anbietern vorgeschlagenen Identitätsschemata bewährt."
"Sicherheit und Identität sind heute entscheidende Kriterien für fast alle wichtigen Aspekte der IT-Welt", so Esther Dyson, Chairman von EDventure Holdings und ehemals Chairman von ICANN, einer Organisation, die Policies für die Internet-Infrastruktur festlegt - so zum Beispiel das Domain Name System. "Privacy, Anonymität, Integrität der Daten und Sicherheit der Wirtschaftsgüter, freie Meinungsäußerung, Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit, Branding, der Auftritt der Marktteilnehmer und ihre Präsenz bei anderen Marktteilnehmern spielen allesamt eine wichtige Rolle. Der Einzelne muss sich und seine Kommunikationspartner daher möglichst einfach identifizieren können."
Das Liberty Alliance Project hat im wesentlichen drei Aufgaben:
Auf dieser Grundlage können die Anbieter von Netzwerkdiensten und ihre Infrastruktur einen neutralen, offenen Standard nutzen - überall dort, wo auch das Internet verfügbar ist. Er ermöglicht eine sichere, zuverlässige Authentifizierung der Identität auch über Telefon, Auto und Kreditkarte - also über praktisch jedes Gerät mit Internet-Anbindung.
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