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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 07.04.2009

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Borland - http://www.borland.de

14.09.2001


Borland zertifiziert InterBase
 

Borland bringt zwei zertifizierte Versionen des Datenbank-Systems InterBase auf den Markt. InterBase 6.0 Desktop Edition und InterBase 6.0 Server Edition werden in englischer und japanischer Sprache erhältlich sein. Die beiden Media-Pakete kosten jeweils 45 Euro und enthalten eine CD mit der Software sowie ein Handbuch. Anwender können die Software damit 60 Tage lang testen, bevor sie eine Lizenz kaufen. Nach Ablauf dieser Frist erhalten die Nutzer auf Antrag einen Schlüssel, um die Software für unbeschränkte Zeit zu aktivieren. Eine Server-Lizenz ist für 180 Euro erhältlich, pro zusätzlichem Nutzer fallen 135 Euro an. Die Einzelplatz-Lizenzen der Desktop-Version kosten jeweils 54 Euro. Upgrade-Preise erfahren Nutzer auf Anfrage bei better office unter Telefon +49 (0)441 926 740.

Anwender, die mit der nicht-zertifizierten Version arbeiten möchten, können auch weiterhin die InterBase Open Edition kostenlos aus dem Internet laden unter www.sourceforge.net/projects/interbase.

Mit den zertifizierten Versionen wendet sich Borland an Entwickler in Unternehmen, die Wert legen auf eine fehlergetestete Software und qualifizierten Support. Professionelle Nutzer setzen InterBase ein, wenn sie skalierbare und sichere Datenbank-Applikationen benötigen.

Die Mindest-Systemanforderungen sind:

Windows 2000 (mit Service-Pack), NT 4.0 (mit Sevice-Pack 6a oder höher), Windows 98, ME
 

Red Hat 6.2,7, Mandrake 7.2, SuSE 7.09, TurboLinux 6.0, Solaris 2.6,7
 

32Mb RAM, 20 MB Festplattenspeicher für die Installation, CD-ROM-Laufwerk
 

better office bietet Know-how für InterBase-Nutzer

Fachhändler, Wiederverkäufer, Value Added Reseller (VARs) und Endkunden, die InterBase kaufen wollen oder bereits bestehende InterBase-Anwendungen auf den neusten Stand bringen möchten, steht mit better office ein kompetenter Partner zur Seite. Der Systemintegrator arbeitet seit 1994 mit Borland zusammen. better office vertreibt Software-Lösungen wie InterBase, Delphi, Delphi/400, C++Builder und JBuilder, berät bei der Implementierung, informiert in Roadshows und schult Entwickler in praxisnahen Seminaren. Einsteiger, die erstmals mit InterBase arbeiten, macht better office mit den Grundlagen vertraut. Fortgeschrittene lernen, InterBase richtig zu programmieren und das Potenzial des Datenbank-Servers voll auszuschöpfen. Dazu gehört beispielsweise die Datenbank-Replikation, die Mehr-Generationen-Architektur, das Multi-Threading, die Java-Aktivierung, die Unterstützung von vielfältigen Datentypen oder die Interoperabilität.

Hintergrund-Informationen zu InterBase 6.0

InterBase wurde 1992 Teil des Borland-Portfolios. 1997 wurde eigens für InterBase ein kleines Tochterunternehmen gegründet, das von 1999 an sukzessive wieder in der Borland Software Corporation aufging. Im Juli 2000 stellte Borland das relationale Datenbank-System erstmals als Open-Source-Version zur Verfügung. Seither wird InterBase von der Entwickler-Gemeinde ständig modifiziert und weiter ausgebaut. Borland unterstützt diese Form der kreativen Auseinandersetzung, gleichzeitig trägt der Hersteller dem Wunsch vieler Kunden nach zertifizierten, getesteten Versionen Rechnung. InterBase wird daher künftig immer in dreifacher Form erhältlich sein:

als Open-Source-Software (Open Edition)
 

als eigenständiges Produkt (Desktop Edition/Server Edition)
 

in Kombination mit den Entwicklungs-Umgebungen JBuilder, Delphi und C++Builder
 

InterBase erlaubt Datenbank-Replikation

InterBase macht es möglich, Informationen aus Datenbanken auf geographisch weit auseinanderliegende Standorte zu verteilen und durch die Replikations-Engine gegeneinander abzugleichen. Vorteilhaft ist diese Funktion insbesondere für Anwendungen, die auf dezentralen Rechnern laufen. Notebook-Nutzer können so beispielsweise vor Ort oder per Fernzugriff Daten abrufen.

InterBase besitzt eine Mehr-Generationen-Architektur

InterBase basiert auf einer Mehr-Generationen-Architektur (MGA). Transaktionen können dank der Versions-Maschine in der MGA gleichzeitig ablaufen, ohne dass es dabei zu Konflikten kommt. Beispielsweise werden Schreibtransaktionen nie durch Lesefunktionen behindert. Auch spielt es keine Rolle, wie lang die einzelnen Transaktionen sind. Die Versions-Architektur von InterBase sorgt so für optimalen Datendurchsatz ohne zusätzliche Programmierarbeit.

InterBase unterstützt Multi-Threading

Interbase sorgt dafür, dass innerhalb eines einzelnen Programms mehrere Prozesse in schneller Aufeinanderfolge ablaufen können. Knoten in einer baumartigen Datenstruktur enthalten Zeiger auf darüber liegende Knoten, um die Struktur effizienter zu gestalten. Die Multi-Thread-fähige Architektur optimiert die Auslastung der Systemressourcen speziell bei einer großen Zahl von Nutzern.

InterBase spricht Java

Java-Applikationen greifen auf InterBase über InterClient zu. Dieser Treiber funktioniert als Applet, wird also nicht auf dem Rechner direkt installiert: Applikationen werden auf einem zentralen Server eingerichtet und automatisch an alle angeschlossenen Clients verteilt.

InterBase ist interoperabel

InterBase unterstützt Windows, Linux und Solaris. Möchten Nutzer die InterBase-Anwendungen von einem auf ein anderes Betriebssystem übertragen, genügt ein Backup der Datenbank. Anschließend wird die Anwendung auf das Betriebssystem geladen, ohne dass dazu ein neuer Code geschrieben werden muss.

InterBase unterstützt vielfältige Datentypen

Multimedia-Anwendungen, wissenschaftliche Programme oder Internet-Applikationen müssen häufig unstrukturierte Daten verarbeiten. Dazu gehören akustische, bildliche, grafische oder binäre Informationen. InterBase kann diese Daten speichern, komprimieren, und auf Applikationen übertragen. Auch mehrdimensionale Datenbestände mit bis zu 16 Einheiten pro Feld sind möglich.


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