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Als Zusatz zum XML-Standard bietet die XML Path Language (XPath) direkten Zugriff auf die Inhaltssegmente eines Dokuments. Die SCHEMA GmbH nutzt XPath nun für ihr Produkt SchemaText, um den "XML-Pool" der Informationen universell zu nutzen.
Über die Pfadbeschreibungssprache XPath lassen sich direkte Zugänge zu bestimmten Inhalten bzw. Elementen eines XML-Dokuments beschreiben. Mit dieser exakten Adressierung werden in XML strukturierte Inhalte schnell gefunden und weiter verarbeitet. Sogenannte Location Paths interpretieren dabei die einzelnen Verzweigungen auf dem Weg, der zum gesuchten Inhalt führt.
So können Anwender von SchemaText Informationen nachhaltig weiter verwenden, ohne die Dokumente oder den gesamten Pool im nachhinein neu strukturieren zu müssen. Hier wird die Philosophie von SCHEMA deutlich, einen medienneutralen "XML-Pool" von Informationen aufzubauen, der universell nutzbar ist. Über den Standard XPath wird dann die Abfrage bzw. die Lieferung der Information gesteuert, ähnlich wie bei einer Datenbankabfrage.
Mit diesen neuen Auswertungsmöglichkeiten öffnet SchemaText auch Anwender, die keine XML-Kenntnisse haben, die Einsatzbereiche von XPath. Die Pfadbeschreibungen müssen nicht mehr eingegeben werden, sondern können über einen Auswahldialog interaktiv erstellt werden. Wahlweise werden die Pfadbeschreibungen auch als Ergebnis einer Volltextsuche automatisch aus dem Datenbestand gewonnen.
SchemaText gibt Unternehmen damit die Möglichkeit, Informationen sowohl vor als auch nach der Generierung im selben Umfang unabhängig von Quelle oder Verwendung zu nutzen. Ob vor der Speicherung nun Textbausteine definiert werden oder die Informationen später mit XPath sortiert werden – als Single Source Publishing System ist SchemaText mit XPath hier um einen weiteren Standard der XML-Familie erweitert worden.
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