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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 06.01.2000

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ORACLE Deutschland GmbH - http://www.oracle.de

31.05.2000


ORACLE iFS – die erste entscheidende Neuerung von Dateisystemen seit 20 Jahren
 

Oracle kündigte die Verfügbarkeit von Oracle Internet File System (iFS) an. Das neue System kombiniert die einfache Bedienung des Windows-Dateisystems mit dem komplexen Informations-Management von Oracle8 i.

Mit iFS können Unternehmen problemlos alle Daten in einem einzigen Speicher verwalten, die gegenwärtig über PCs, Dokumenten-Management-Systeme und Internet-Sites verstreut sind. Diese Neuerung bedeutet eine enorme Effizienzsteigerung für Unternehmen, die vor dem immer größer werdenden Problem stehen, die große Menge an Inhalten zu verwalten, die Internet, B2B-Marktplätze, E-Commerce- und Unternehmensportale generieren.

Trotz der Verbreitung des Internet und der gewaltigen Innovationen innerhalb der Softwareindustrie, blieb das Dateisystem in den letzten 20 Jahren praktisch unverändert. Oracle iFS ist das erste für das Internet entworfene Dateisystem. Es ordnet das heutige Dokumenten-Chaos, indem es das Speichern und das Verwalten von über 150 unterschiedlichen Dateitypen – einschließlich XML-Dokumenten – unterstützt. Unabhängige Softwarehändler (ISVs), insbesondere Anbieter von XML- und Bildverwaltungsanwendungen, erwarten sich durch iFS bahnbrechende Fortschritte in der Funktionalität ihrer Anwendungen, die mit den primitiven Architekturen des Windows-Dateisystems nicht zu erreichen sind.

Mit Oracle iFS werden einige Software-Innovationen erstmals möglich. Zunächst löst iFS die Verknüpfung von Datei- und Betriebssystem. Das heißt, es macht Dateien vom Betriebssystem unabhängig – ähnlich wie der Internet-Browser Anwendungen von der Festplatte unabhängig machte. So sind die Daten von jedem beliebigen Rechner zugänglich. Vom Betriebssystem ungebunden wird das Dateisystem zu einer Brutstätte für Innovationen. iFS stellt längst überfällige Dateisystem-Merkmale bereit, wie Versioning, Check-in, Check-out und ausgereifte Suchfunktionen. Zweitens unterstützt Oracle natives XML im Dateisystem. Es liefert den Unternehmen sichere und skalierbare Werkzeuge, um XML-Dateien mit großem Volumen zu verwalten. Drittens liefert Oracle als erster Anbieter ein vollkommen offenes Java Application Programming Interface (API) für das Dateisystem. Damit können ISVs und Entwickler die Standardmerkmale von iFS ergänzen, modifizieren oder überschreiben.

"iFS schafft eine Plattform, mit der sich Knowledge- und Collaboration-Anbieter gänzlich auf die Funktionalität konzentrieren können", sagte Elise Olding, Director of Research for Knowledge, eLearning and Collaboration bei der Hurwitz Group. "Der umfassende Einsatz und die alltägliche Anwendung von Wissens- und Collaboration-Tools stellt die nächste Produktivitätsstufe in künftigen Marktplätzen dar. Mit iFS macht Oracle bereits jetzt eine gemeinsame Infrastruktur verfügbar."

Das jetzt verfügbare Oracle iFS umfasst:

Drag&drop Filing:
Benutzer klicken einfach eine Datei an und ziehen sie in iFS, um sie auf Datenbankebene zu durchsuchen, zu verwalten und zu sichern. Die wichtigsten Unternehmensdokumente sind dann ebenso sicher wie Finanz- und Personalunterlagen.
 

Verwaltung von über 150 Dateitypen:
Firmen erlangen wieder Kontrolle über ihre Dokumente und Inhalte. Mit iFS können Informationen in Dokumenten als ein besonderer Dateityp gespeichert werden, zum Beispiel ein Microsoft-Word-Dokument oder die HTML-Datei einer Internet-Site. Einmal gespeichert, kann dieser Inhalt zu einem späteren Zeitpunkt dynamisch in unterschiedlichen Dateitypen wieder zusammengesetzt werden. Beispielsweise können Inhalte aus einer E-Mail-Datei als XML-Dokument erstellt werden. Diese Neuerung macht die Daten unabhängig von den proprietären Anwendungen. Das ist besonders vorteilhaft bei Desktop-Anwendungen wie Microsoft Office, welches mit jeder neuen Version ohne Warnung die Dateiformate ändert und Anwender damit zu teuren Upgrades zwingt, die sonst keine neue Version benötigten.
 

Browser-basierter Zugang von jedem Betriebssystem:
Benutzer werden nicht durch die standardmäßige Windows-Explorer-Schnittstelle eingeengt. Über einen Standard-Internet-Browser haben sie Zugriff auf ihre Dateien. Besonders für Fernzugriff über Telefon oder den Zugang über andere Systeme wie Linux, iMac und UNIX ist das sehr sinnvoll.
 

Erweiterte Suche und Versionskontrolle:
Benutzer können Informationen in Dokumenten über Schlüsselworte, Sätze, Datum, und Ähnliches finden. Die Informationen werden automatisch mit einer Version versehen und gekennzeichnet – das reduziert die Suchzeit und ist effektiver.
 

Oracle8 i als Basis:
Oracle8 i , die Internet-Datenbank, stellt seine Verwaltungsmechanismen, die Sicherheit und Zuverlässigkeit für Oracle iFS bereit.
 

iFS Developers Kit:
Entwickler haben vielfältige Möglichkeiten, um auf iFS aufzubauen – von einfachen Verbesserungen des Dateisystems bis zu fortschrittlichen Internet-Anwendungen. Das iFS Developers Kit enthält dafür Anpassungsmöglichkeiten für XML und Java-APIs. Damit können Entwickler die Standardmerkmale von iFS verbessern, modifizieren oder überschreiben. Mit dem Oracle iFS Developers Kit haben Entwickler und ISVs einen neuen, wichtigen Baustein für die E-Business-Infrastruktur in der Hand.
 

Oracle-Dienstleistungen für iFS:
Beratung, Ausbildung und Support
 

Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Oracle iFS bietet Oracle Consulting auch verschiedene Dienstleistungen an: Oracle iFS Quick Start – iFS und Oracle8 i werden in maximal fünf Werktagen eingerichtet. Die Oracle University bietet im Sommer zwei Kurse zu Oracle iFS an: Oracle iFS Admistration und Developing Applications with Oracle iFS . Und schließlich sind die iFS-Experten des Oracle Support rund um die Uhr via Internet oder Telefon erreichbar.

Verfügbarkeit und Preise

Oracle iFS ist weltweit verfügbar und in Verbindung mit Oracle8 i kostenlos. Entwickler können iFS aus dem Oracle Technology Network (OTN) herunterladen.


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