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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 30.05.2000

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MuTek Solutions GmbH - www.mutek-solutions.de

Von Martin Szugat mailto:ms_bugtrapper@aboutvb.de

23.03.2000


BugTrapper 3.0 - Fehlern eine clevere Falle stellen
 

Erster Erfahrungsbericht: Das große Krabbeln Erster Erfahrungsbericht: Das große Krabbeln
 

Fehler treiben die Entwicklungskosten in die Höhe, und je später sie entdeckt werden, um so teurer kommen Sie einen zu stehen. Trotz umfangreicher Tests werden stets einige Fehler unentdeckt bleiben und mit dem Final-Release einer Anwendung an die zahlenden Anwender ausgeliefert. Um diese Fehler kostensparend und mit geringem Aufwand aufzuspüren, empfiehlt sich der Einsatz des BugTrapper von der MuTek Solutions GmbH.

Der BugTrapper liegt mittlerweile in der Version 3.0 vor. Er lässt sich mit herkömmlichen Debuggern nicht vergleichen. Im Unterschied zu den gewohnten Debuggern zeichnet der BugTrapper die Ausführung der Anwendung auf der Seite der Anwender auf und schreibt die Aufzeichnung beim Auftreten eines Programmfehlers in eine Protokolldatei. Auf der Entwicklerseite wird die Protokolldatei wiederum im BugTrapper geöffnet und die zuvor aufgezeichnete Ausführung des Programms abgespielt. Dabei bekommt der Entwickler nicht etwa eine Aufnahme der Programmoberfläche oder Protokolleinträge zu sehen, sondern er kann die Programmausführung anhand des Quellcodes und anhand der Funktions- bzw. Prozeduraufrufe sowie der Variablen-Werte verfolgen. Es ist wie bei einem gewöhnlichen Debugger möglich, den Ablauf im Einzelschrittmodus zu verfolgen, Prozeduren zu überspringen, oder sie vorzeitig zu verlassen und an bestimmte Stellen im Quellcode zu springen. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Debugger kann der Programmablauf auch zurückverfolgt werden, indem die Aufzeichnung entweder Zeile für Zeile oder Aufruf für Aufruf zurückgespult wird.

BugTrapper 3.0 (für volle Größe anklicken)

Für die Aufzeichnung der Programmausführung ist eine Instrumentierung des Quellcodes nicht erforderlich. Der BugTrapper ist dank der patentierten Online-Hooking-Technologie in der Lage, den Programmcode zur Laufzeit zu überwachen. Hierfür benötigt der BugTrapper allerdings eine PDB-Datei. Bei einer PDB-Datei handelt es sich um eine Symboldatei, die eine Verbindung zwischen einer ausführbaren Datei und dem Quellcode des entsprechenden Programms herstellt. Zur Zeit werden PDB-Dateien nur von Visual C++ und Visual Basic ab der Version 5.0 (und nur beim Kompilieren als Native Code!) unterstützt. Die unzureichende Unterstützung von Visual Basic in der bisherigen Version 2.2 gehört mit der Version 3.0 der Vergangenheit an. Ebenso neu in der Version 3.0 ist die Möglichkeit, sogenannte Triggers zu definieren, die bei Erreichen einer bestimmten Codestelle eine Aktion wie das Schreiben der Aufzeichnung in die Protokolldatei auslösen.

Zu Begin der Arbeit mit dem BugTrapper wird eine Trace Control Info-Datei angelegt. Eine TCI-Datei legt fest, welche Anwendung überwacht werden soll und welche zusätzlichen Dateien - wie zum Beispiel DLLs oder OCXen - in die Überwachung eingeschlossen werden sollen. Des weiteren lassen sich einzelne Module oder Funktionen auswählen oder eben ausschließen. Schließlich können bestimmte Bereiche im Quellcode und bestimmte Variablen selektiert bzw. deselektiert werden. Durch die gezielte Auswahl lassen sich einerseits die Performanceeinbußen bei der Programmausführung durch die Überwachung mit dem BugTrapper mindern, und sich andererseits die Aufzeichnungslänge vergrößern. Im übrigen wird die Ausführungsgeschwindigkeit einer Anwendung durch die Überwachung mit dem BugTrapper nur geringfügig beeinträchtigt. Die fertige TCI-Datei wird anschließend mit dem BugTrapper-Agenten an die Anwender verteilt. Für die Verteilung des BugTrapper-Agenten steht ein separates Setup zur Verfügung.

Nachdem der BugTrapper-Agent bei den Anwendern installiert wurde, läuft er im Hintergrund und wartet darauf, dass die Anwendung, die in der TCI-Datei vermerkt ist, gestartet wird. Der Agent zeichnet die Ausführung der Anwendung auf, und sobald die Anwendung abstürzt oder der Anwender selbst das Kommando hierzu erteilt, wird die Aufzeichnung in die Protokolldatei geschrieben. Per Email, über FTP oder auf Diskette erreicht die Protokolldatei den Entwickler, der die Protokolldatei im BugTrapper öffnet und sich auf die Fehlersuche begibt. Die gewohnten Funktionen eines Debuggers finden sich auch im BugTrapper wieder - so zum Beispiel Variablen-Tooltips, Anzeige des Aufrufstapels und vieles mehr. Besondere Erwähnung verdient die Anzeige der Ausführungshistorie. Hier werden sämtliche Funktionsaufrufe chronologisch in einer Baumansicht dargestellt, wobei die Wechsel von einem zum anderen Thread ebenso visualisiert werden wie auch die Tiefe des Aufrufsstapels zum Zeitpunkt eines bestimmten Funktionsaufrufes. Schließlich liefert der BugTrapper auch Informationen über den Rechner und das Betriebssystem des Anwenders sowie die Versionsinformationen der DLLs und OCXen, die von der Anwendung verwendet werden. Hierdurch lassen sich Versionskonflikte oder Probleme mit bestimmter Hardware aufspüren.

Der Einsatz des BugTrappers macht vor allem dann Sinn, wenn auf Seiten der Anwender Fehler auftreten, die auf Seiten des Entwicklers nicht zu reproduzieren sind, weil deren Reproduktion zu aufwändig ist, die Fehler nur unter bestimmten, jedoch unbekannten Bedingungen zu Tage treten oder es sich um sporadisch erscheinende Fehler handelt. Ebenso werden durch den Einsatz des BugTrappers teure und zeitraubende Vor-Ort-Besuche bei den Kunden in vielen Fällen überflüssig. Der BugTrapper eignet sich jedoch auch für das lokale Debugging. Insbesondere bei Anwendungen, die mit Multithreading arbeiten, stellt der BugTrapper eine unverzichtbare Hilfe dar. Gleichermaßen geeignet ist der BugTrapper für das Debugging von Diensten unter Windows NT oder sonstigen Anwendungen, die ohne eigene Benutzeroberfläche auskommen müssen. Zwar unterstützt Visual Basic - zumindest in der jetzigen Version - weder Multithreading noch die Implementierung von Diensten, dennoch ist es mit entsprechenden Kenntnissen und Hilfsmitteln möglich, derartige Anwendungen unter VB zu entwickeln. Allerdings dürfen Sie dann keine Hilfe vom Visual Basic-Debugger erwarten. Der BugTrapper wird Ihnen jedoch hilfreich zur Seite stehen.

Damit Sie nicht die Katze im Sack kaufen, können Sie sich selbst einen Eindruck vom BugTrapper anhand der auf der Website von MuTek bereitgestellten Demo machen. Bei dem Kauf des BugTrappers stehen Sie vor der Qual der Wahl, zwischen vier unterschiedlichen Varianten unterscheiden zu müssen. Die mit DM 1.170 günstigste Variante BugTrapper Lite bietet Ihnen nur das lokale Debugging an. Mit dem BugTrapper Pro, der mit DM 2.570 zu Buche schlägt, können Sie die Protokolldateien mit anderen BugTrapper-Benutzern austauschen. Die Variante BugTrapper Support kostet Sie DM 5.900 und erlaubt den Einsatz des BugTrapper Agents. Zu guter Letzt ermöglicht der DM 9.800 teure BugTrapper I-Net die Fernsteuerung des BugTrapper-Agenten und die Überwachung einer Anwendung über ein lokales Netzwerk oder das Internet. Gemeinsam ist den vier Varianten der 6-monatige von MuTek bereitgestellte Support, der sich gegen 20 Prozent des Einzelpreises um 12 Monate verlängern lässt. Die Bestellung kann entweder direkt über MuTek erfolgen oder über einen Distributor. Weitergehende Informationen hierzu und zum BugTrapper selbst finden Sie unter www.mutek-solutions.de.


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