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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 03.03.2000

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Deutsche Messe AG - http://www.messe.de/index_d.html

03.03.2000


CeBIT - at its best
 

Die Erwartungen der 7.802 Aussteller (Vorjahr: 7.412) der Jahrtausend-CeBIT waren hoch. Die wirtschaftliche Situation der gesamten CeBIT-Branche ist besser denn je. Verlauf und Ergebnis der CeBIT 2000 (24. Februar bis 1. März) haben die Erwartungen übertroffen. Das weltweit wichtigste Treffen der bedeutendsten Zukunftsbranche der Wirtschaft hat internationale wirtschaftspolitische und technologische Zeichen gesetzt. Mehr als 750.000 Besucher (698.000), davon rund 137.000 aus dem Ausland (122.000), haben der Branche einen zusätzlichen Schub gegeben. Die CeBIT ist eindeutig globales Kommunikations- und Marktzentrum der Informationstechnik und Telekommunikation.

So haben denn auch die ausstellenden Unternehmen auf mehr als 415.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche (399.000) alles gezeigt, was in der Welt der Bits und Bytes gut und neu ist. Alles überragendes Thema auf der CeBIT 2000 war das Internet mit all seinen derzeitigen und zukünftigen Anwendungen. E-Business und Mobile Communication sind dabei die Stichworte. Die Telekommunikation bzw. Mobilkommunikation, ob geschäftlich oder privat genutzt, wächst mit dem Internet immer stärker zusammen. Der BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien - stellt fest, dass die Informationsgesellschaft mit dieser Entwicklung Gestalt annimmt.

Umfassende Aussteller-Zufriedenheit

Die vom BITKOM repräsentierten Aussteller äußern sich entsprechend dem Verlauf der CeBIT 2000 zufrieden mit dem Messeergebnis. Der Verband berichtet von einer guten Stimmung bei den Ausstellern. Sie loben die immer höher werdende Qualität der Fachbesucher. Positiv werten die Verbandsmitglieder, dass der Anteil der ausländischen Fachbesucher in diesem Jahr erneut angestiegen ist.

Die repräsentative Befragung aller auf der CeBIT 2000 ausstellenden Unternehmen kommt zu dem Ergebnis, dass die Branche ihre wirtschaftliche Situation positiver denn je einschätzt. 75,4 Prozent (72,9) der Aussteller bewerten die wirtschaftliche Branchensituation günstig bis sehr günstig. Bei schon sehr hohen Eingangserwartungen hat der Messeverlauf diese außerordentlich positive Einschätzung zusätzlich beflügelt. Die Auswirkung der Messe auf die Absatzsituation des jeweils eigenen Unternehmens wird über alle Regionen der Welt hinweg noch einmal deutlich günstiger eingeschätzt als im Vorjahr.

Dabei waren schon vor einem Jahr die Erfolgserwartungen überaus hoch. Noch besser als im vergangenen Jahr wurden vor allem die Besucherzahlen am Stand sowie die Zahl der konkreten Fachgespräche beurteilt.

Die umfassende Zufriedenheit der Aussteller mit der CeBIT 2000 sowie die sehr positive wirtschaftliche Lage der gesamten Branche führen zu dem Ergebnis, dass rund 90 Prozent der ausstellenden Unternehmen bereits heute die Absicht bekunden, auf der CeBIT 2001 wieder auszustellen.

Besucherstruktur: Mehr und besser denn je

Keine andere Messe der Welt kann auch nur annähernd eine vergleichbare Besucherstruktur wie die CeBIT aufweisen. Erneut scheint die CeBIT mit mehr als 750.000 Besuchern an sieben Messetagen an den Grenzen ihres Wachstums angekommen zu sein. Allein am besucherstärksten Messetag, dem Montag, kamen 133.000 Besucher auf das hannoversche Messegelände. Rechnet man die Mitarbeiter der ausstellenden Unternehmen, die Journalisten und Servicekräfte dazu, waren an diesem Tag rund 220.000 Personen auf dem einen Quadratkilometer umfassenden Messeareal.

Dabei hat sich nicht die Anzahl der Privatbesucher erhöht, vielmehr ist der Anteil der Fachbesucher nochmals gestiegen - von 592.000 im Vorjahr auf nunmehr rund 650.000. Die gegenseitigen Geschäftsbesuche der Aussteller sind dabei noch nicht einmal mitgerechnet.

Nicht nur auf der Ausstellerseite, auch beim Besuch ist die CeBIT von überragender Internationalität gekennzeichnet. Mehr als 137.000 Besucher kamen aus dem Ausland, allesamt hochrangige Experten und Nutzer der Informations- und Telekommunikationstechnik.

Bei der Herkunft der nationalen Besucher stagniert der Norden, das Potenzial ist hier ausgeschöpft. Aus allen anderen Bundesländern sind nochmals zum Teil erhebliche Zuwächse zu verzeichnen.

Bezüglich der erneut gestiegenen Internationalität der Gäste haben alle Regionen der Welt dazu gewonnen. Der Besuch aus den Ländern der Europäischen Union stieg von 63.000 auf 68.000, der aus Amerika immerhin von 7.200 auf 8.000. Am deutlichsten jedoch haben Asien mit 22.000 (17.100), Afrika mit 4.300 (1.900) und Australien/Ozeanien mit 1.800 (700) Besuchern zugelegt. Es waren vor allem Top-Entscheider, die in nochmals größerer Zahl nach Hannover gekommen sind. Die Entscheidung über den Einkauf von informationstechnischen Produkten und Systemen ist ganz offenbar von wachsender strategischer Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Daher ist u. a. die Zahl der Vorstände bzw. Geschäftsführer von 54.000 auf 69.000, die Zahl der Selbstständigen von 95.000 auf 101.000 und die Zahl der Besucher aus der zweiten Hierarchieebene von 37.000 auf 50.000 gestiegen.

406.000 der befragten Fachbesucher, mehr als 62 Prozent, sind ausschlaggebend bzw. mitentscheidend bei Einkauf und Beschaffung in ihren Unternehmen und Institutionen beteiligt. Mehr als 302.000 (262.000) bestätigten, dass sie mit konkreten Investitionsvorhaben nach Hannover gekommen sind.

Ausländische Aussteller treffen internationale Abnehmer

Die CeBIT baut ihre Position als Weltleitmesse weiter aus. In diesem Jahr kamen 2.945 ausländische Aussteller aus 62 Nationen (2.891 aus 58 Ländern) nach Hannover. Sie nutzten die Messe in erster Linie als globalen Marktplatz, um ihre Weltmarktposition zu untermauern. Den Reigen der europäischen Teilnehmerstaaten führte erneut Großbritannien mit 317 Unternehmen (314) an. Traditionell stark vertreten waren wieder die Schweiz, die Niederlande sowie Frankreich und Schweden. Die europäischen Aussteller äußern sich sehr zufrieden über den Messeverlauf. Die britischen Aussteller beispielsweise bezeichnen ihren Messeerfolg als "überwältigend", die Schweizer Unternehmen sprechen von der "besten CeBIT seit Jahren". Die Zielmärkte dieser Anbietergruppe verlagern sich zunehmend in den außereuropäischen Raum.

Die asiatisch-pazifische Region präsentierte sich in diesem Jahr mit 869 Ausstellern und legte damit insgesamt noch einmal zu (816). Die Aussteller aus diesem Teil der Welt zeigen sich hochzufrieden mit dem Messeverlauf. Hervorgehoben werden die zahlreichen Kontakte für den noch stärkeren Einstieg in den europäischen Markt. Auch im Jahr 2000 stellte Taiwan mit 508 Firmen (510) auf 13.000 Quadratmetern das größte ausländische Ausstellerkontingent, dicht gefolgt von den USA mit 481 (451) Unternehmen.

Die taiwanischen Unternehmen präsentierten sich neben eigenständigen Darstellungen in acht Themenpavillons. Im Telekommunikationssektor zeigte Taiwan zum Thema "Internet Appliances" erstmals WAP-Mobiltelefone aus eigener Entwicklung. Die Mehrzahl der Aussteller zeigt sich "außerordentlich zufrieden" und will im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Die US-Anbieter waren auf zehn Gemeinschaftsständen mit rund 12.000 Quadratmetern vertreten. Große Zufriedenheit prägt die Stimmung der US-Aussteller, die auf der CeBIT Kontakte zu internationalen Distributoren knüpften. Die Bedeutung dieser Messe für die nordamerikanischen Aussteller als einzigartige internationale Verkaufsplattfom fasst die folgende Aussage eines ihrer Vertreter zusammen: "Schon am ersten CeBIT-Tag haben wir Abschlüsse getätigt, die allein die gesamten Messebeteiligungskosten decken."

Aus Mittel- und Osteuropa kamen insgesamt 217 Aussteller (193). Stärkste Präsenz zeigte Rußland mit 64 Ausstellern (63), gefolgt von der Ukraine mit 46 Unternehmen (41). Erwartet wird hier ein umfangreiches Nachmessegeschäft.

Die internationale Bedeutung der CeBIT 2000 als wirtschaftspolitisches sowie kommunikatives Gipfeltreffen wurde durch den Besuch von 30 Auslandsdelegationen aus 26 Ländern und die Teilnahme von 2.250 Journalisten aus dem Ausland deutlich unterstrichen.

CeBIT als Personalmarkt

Über reges Interesse konnten sich die rund 150 Aussteller des "Job Market" in der Halle 10 freuen. Um dem Fachkräftemangel in der I+K-Branche wirkungsvoll zu begegnen, hat die Deutsche Messe AG erstmals eine zentrale Anlaufstelle für Berufsein- und -umsteiger auf der CeBIT eingerichtet. Mit dem "Job Market" untermauerte die CeBIT einmal mehr ihren Ruf als größte Personalbörse der Welt im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologie.

Informatikstudenten sowie Juniorspezialisten konnten sich beim "Informatik-Kick-Off in DV und Telekommunikation" über die verschiedenen Berufschancen und Einsatzbereiche informieren. Rund 3.000 Teilnehmer nutzten dieses Angebot, zu dem die COMPUTER ZEITUNG, Leinfelden-Echterdingen, die DV-JOB AG, Berlin, und die Gesellschaft für Informatik (GI), Bonn, in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe AG, Hannover, eingeladen hatten.

Sehr gut angelaufen ist auch das ebenfalls durch die Deutsche Messe AG unterstützte "Jugendaktionsbündnis Partnerschaft für Lehrstellen". Die Veranstalter konnten während der CeBIT rund tausend zusätzliche Ausbildungsplätze im I+K-Sektor registrieren. Unter www.pfl-online.de sind diese neuen Jobs gespeichert.

Neue Anlaufstelle für die Händler

Die Ausstellergruppe der Distributoren präsentierte sich auf der CeBIT 2000 erstmals unter einem Dach, um so eine zentrale Anlaufstelle vor allem für die Händler zu schaffen. Treffpunkt waren die Etagen 1 bis 4 in der Halle 10. Dieses neu geschaffene "Händler-Zentrum" war nach Befragungen der Aussteller ein voller Erfolg. Die anfängliche Skepsis, ob die Fachhändler den neuen Standort annehmen würden, erwies sich nun als unbegründet. Die Distributoren loben das kundenfreundliche Konzept und sprechen von einem "überwältigenden" Andrang. Das "Händler-Zentrum" habe sich als großer Besuchermagnet und ausgezeichnete Informationsplattform für den Fachhandel erwiesen. Zahlreiche Aussteller signalisierten bereits, sich auch weiterhin auf dieser Plattform zu präsentieren.

CeBIT-Server mit neuen Rekordzahlen

Der Messe-Server www.cebit.de wartet zur CeBIT 2000 mit neuen Rekordzahlen auf. Seit der Freischaltung im April 1999 bis zum Messeende wurden rund 14 Millionen Page-Impressions gezählt - eine Steigerung um mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr (9 Millionen). Rund eine Million Zugriffe entfielen dabei jeweils allein auf den Vortag der CeBIT und den ersten Messetag. 142 Länder surften auf der CeBIT-2000-Homepage (138 Länder). Rund 57 Prozent aller Fachbesucher nutzten die Internetseiten zur Messevorbereitung. Im Vorjahr waren es 48 Prozent. Mehr denn je informierte sich auch die CeBIT-Ausstellerschaft über dieses Medium. Etwa 52 Prozent aller Aussteller machten von den CeBIT-Seiten Gebrauch (34 Prozent).

Viel Aufmerksamkeit erhielten auch die Live-Übertragungen der Eröffnungsfeier und der Pressekonferenzen der Deutschen Messe AG im World Wide Web. Neu in diesem Jahr war das "CeBIT-Radio im Internet". Vom 22. Februar bis zum 1. März berichteten vier Moderatoren täglich zwei Stunden live von der Messe. Auf diesen neuen Service der Deutschen Messe AG wurde rund 50.000 Mal zugegriffen. Erstmals konnten auch die Aussteller ihre Veranstaltungen in den Messeserver stellen. Es wurden insgesamt 24 Pressekonferenzen live übertragen.

Sonderveranstaltungen und Gemeinschaftspräsentationen

Als ideale Ergänzung zum Ausstellungsprogramm der CeBIT 2000 erwiesen sich die Sonderveranstaltungen und Gemeinschaftspräsentationen. Hier wurden zentrale Themen wie beispielsweise "Powerline", "Informationssicherheit" oder "Netzwerktechnik" konzentriert dargestellt.

Darüber hinaus fanden zahlreiche Fachtagungen, Foren und Vortragsveranstaltungen statt. Die Aussteller meldeten insgesamt 803 Firmenvorträge (669) an. Rund 47.000 Besucher (37.038) nutzten das hochkarätige Rahmenprogramm, um sich über die neuen Entwicklungen und Trends, Lösungen und Visionen in der Informations- und Kommunikationsbranche zu informieren.

Trends der Technik

Software

Die weltweite Vernetzung via Internet ist auch in diesem Jahr der entscheidende Motor für neue Technologien im Software-Bereich. Application Service Provider (ASP) übernehmen die Betreuung der Technischen Infrastruktur (TI) in großen Unternehmen. Software wird nicht mehr verkauft, sondern bei Bedarf vom Server des ASP herunter geladen und nur für die reale Dauer der Nutzung bezahlt. Die großen Software-Anbieter und TI-Dienstleister bieten mit Hilfe neuer Internet-Portale die Möglichkeit, den gesamten Beschaffungsprozess über das Internet abzuwickeln.

Mit Windows 2000 steht die nächste Generation des bekannten Betriebssystems für den Einsatz im professionellen und privaten Umfeld zur Verfügung. Daneben erfreut sich aber auch das kostenlose offene Betriebssystem Linux immer größerer Beliebtheit .

IT-Hardware

Die fortschreitende Konvergenz der verschiedenen Anwendungen integriert die Funktionen von Handy und PDA (Personal Digital Assistant) in einem Gerät. Mit einem drahtlosen Multimedia-Terminal hat der Anwender die Möglichkeit, mit einem einzigen Gerät mobil zu telefonieren und im Internet zu surfen. Außerdem kann das Gerät als Radio oder zum Abspielen von MP3-Dateien genutzt werden. Erstmals wird auch bei diesen Produkten das Betriebssystem Linux eingesetzt.

Die DVB-Technologie (Digital Video Broadcast) erweitert die Möglichkeiten des Internet um sogenannte Multicast- oder Broadcast-Dienste. Vor allem IP-Streaming-Techniken verbessern den Fernseh- und Radioempfang über das Internet.

Die großen CPU-Hersteller (Central Process Unit) brechen mit den Taktraten ihrer Prozessoren die Gigahertz-Grenze. Sogenannte "Xybernauten" erobern mit dem umschnallbaren Computer virtuelle Datenräume. Großformatige Flachbildschirme und digitale Kameras unterschiedlicher Technologien überzeugen durch bestechende Qualität in der Darstellung.

Netzwerktechnik

Der vermehrte Einsatz netzwerk- und internetbasierter Anwendungen veranlasst die Unternehmen, ihre Netzwerk-Infrastruktur zu modernisieren. Für das Intranet bieten kombinierte Fast- und Gigabit-Ethernet-Produkte ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis. Mit Hilfe der WLAN-Technik (Wireless Local Area Network) lassen sich Rechner drahtlos an Firmennetzwerke anbinden. Für den Privatkunden bietet der Internet-Zugang über ADSL (Asynchronous Digital Subscriber Line) eine signifikante Steigerung der Übertragungsrate gegenüber ISDN (Integrated Services Digital Network). Alternative Zugangstechniken stellen SDSL (Synchronous Digital Subscriber Line) sowie Powerline-, Satelliten- und Kabelmodems dar.

Auf der CeBIT 2000 wurden zahlreiche modular erweiterbare Lösungen für die optische Datenübertragung präsentiert, deren Einsatzgebiet sich von großen Firmennetzwerken bis zu Weitverkehrsnetzen erstreckt. Durch die DWDM-Technik (Dense Wavelength Division Multiplexing) können inzwischen mehrere Terabit pro Sekunde über eine einzige Glasfaser übertragen werden. Das Verfahren lässt sich neuerdings auch für eine drahtlose optische Übertragung durch die Luft einsetzen.

Telekommunikation

Im Telekommunikationsbereich verschiebt sich der Trend immer mehr von der reinen Sprachübertragung hin zu Multimedia- und Datendiensten. Die Übertragungsraten für Daten in GSM-Mobilfunknetzen werden mit der kurz bevorstehenden Einführung von HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) und GPRS (General Packet Radio Services) erheblich gesteigert. Doch schon heute stehen mit EDGE (Evolved Data for GSM Evolution) und UMTS (Universal Mobile Telephone System) die Techniken der nachfolgenden dritten Mobilfunkgeneration in den Startlöchern. Auf der diesjährigen CeBIT waren die ersten Prototypen von UMTS-Endgeräten zu sehen, mit denen sogar die mobile Bewegtbildübertragung Realität wird.

Der elektronische Handel (E-Commerce) wird in Zukunft nicht nur vom fest installierten PC, sondern auch von unterwegs möglich sein. Voraussetzung für den "M-Commerce" (Mobile Commerce) sind die neuen WAP-Handys (Wireless Application Protocol), mit denen man mobil auf das rasant wachsende Angebot von WAP-Diensten zugreifen kann. Über eine Ortung des Mobiltelefons können z.B. ortsabhängige Informationen wie Restaurant-Tipps oder individuelle Navigationshilfen bereit gestellt werden. Neuartige Verschlüsselungsverfahren wie WTLS (Wireless Transport Layer Security) sichern mobile Finanztransaktionen auf dem Weg vom Handy zum Rechenzentrum.

Das Handy entwickelt sich mehr und mehr zum multifunktionalen Alleskönner. Es verfügt über Sprachsteuerung, kann als MP3-Player oder Radio genutzt werden und nimmt über Bluetooth drahtlos Kontakt zu anderen Geräten wie Laptops oder digitalen Kameras auf. Kleine ansteckbare Tastaturen erleichtern das Verfassen der immer beliebter werdenden SMS-Nachrichten (Short Message Service).

Büroautomation

Im Büro von morgen werden Fax, Drucker, Kopierer und Scanner durch ein ins Intranet integriertes, digitales Multifunktionsgerät ersetzt. Faxe werden nicht nur per Telefonleitung, sondern alternativ als E-Mail oder direkt über das Internet verschickt. Unter dem Stichwort "Unified Messaging" versucht man, all diese Kommunikationswege in eine einheitliche Lösung zu integrieren. Dokumentenmanagementsysteme übernehmen die Archivierung und Verwaltung digitaler Dokumente.

Digitale Farbdrucksysteme werden preiswerter und schneller. Sie ermöglichen eine professionelle "Just-in-Time-Dokumentation" sowie die Produktion von Büchern "on demand". Aber auch die kleineren Farbdrucker/-kopierer für die klassischen Bürotätigkeiten überzeugen durch ihre hervorragende Druckqualität und erschwingliche Preise.

C-Techniken

Im Bereich der CAD-Technik setzt sich der Trend zum Ausbau der 3D-CAD-Midrange-Systeme auf Windows-Basis fort, die speziell für Anwender in kleinen und mittelständischen Unternehmen entwickelt wurden. Die Systeme werden ständig um neue Technologien erweitert, um die Konstruktion mechanischer Baugruppen zu vereinfachen und zu beschleunigen. CAD-Modelle "lernen", wie sie platziert, verändert und bewegt werden.

Die 3D-CAD-Modelle von Bauteilen werden zunehmend für die Optimierung des Fertigungsprozesses genutzt. Spezielle Software ermöglicht die realitätsnahe Abbildung des zu bearbeitenden Bauteils, der Maschine und ihres Verhaltens bei der Bearbeitung. Mit Hilfe neuartiger haptischer Eingabegeräte lassen sich die Grenzen eines virtuellen Modells "erfühlen". Dies kann unter anderem bei der Simulation und Optimierung von Bearbeitungsverfahren oder der Maschinenauslegung eingesetzt werden.

Als Ergänzung zum E-Commerce wird das sogenannte "E-Manufacturing" betrachtet, um angesichts schwankender und immer schwieriger zu prognostizierender Nachfrage bedarfsorientiert produzieren zu können. Viele Unternehmen verlagern deshalb ihre Produktion zunehmend in kleine dezentrale Einheiten. Internet-fähige Lösungen ermöglichen hier dezentrales Produktions-Management auch über Unternehmensgrenzen hinweg.

Bank- und Sparkassentechnik

Erfolgreiches "E-Banking" und "E-Brokerage" setzen die Möglichkeit voraus, Informations- und Liquiditätsquellen jederzeit und an jedem Ort abzurufen. "Multichannel Banking" erlaubt dem Kunden unabhängig von Ort und Zeit sowie mit einem Gerät seiner Wahl, "browserbasierte" Handelsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Individuell gestaltete Internet-Seiten enthalten alle Informationen und Dialogmöglichkeiten, die ein Bankkunde für sich benötigt. Seine persönliche Bankfiliale erlaubt ihm die Auswahl von Informationen und Angeboten der Bank, die er selbst vordefiniert oder die ihm sein Berater bereit gestellt hat. Zukünftig werden dem Kunden alle Instrumente einer professionellen Finanzplanung an die Hand gegeben: Spar- und Kreditplanung bis hin zur Baufinanzierung lassen sich in Finanzportalen mit Versicherungsthemen und dem Wertpapierhandel verknüpfen.

Sicherheits- und Kartentechnik

Berührungslos arbeitende multimodale biometrische Systeme überprüfen beispielsweise die Zugriffsrechte in Computernetzwerken und kontrollieren die Zugangsberechtigung in Sicherheitszonen. Die Personen werden hierbei anhand mehrerer Merkmale, z.B. dem Gesicht, der Stimme und der Lippenbewegung beim Sprechen, erkannt. Die Systeme benötigen keine speziellen Sensoren. Genutzt werden handelsübliche Videokameras und Mikrofone.

Zeitsigniersysteme verknüpfen elektronische Dokumente mit der jeweils gültigen Uhrzeit. Dadurch kann präzise nachgewiesen werden, wann eine digitale Aufzeichnung erstellt wurde und dass sie seit diesem Zeitpunkt unverändert geblieben ist.

Im kommenden Jahr kehrt die Messe in ihren gewohnten Veranstaltungsmonat zurück. Die CeBIT 2001 findet vom 22. bis 28. März statt.


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