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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 18.02.2000

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18.02.2000

Von Martin Szugat mailto:mszugat@aboutvb.de


The Next Generation - Web und OOP in Visual Basic 7
 

Die Katze ist aus dem Sack! Sie hört auf den (Code-)Namen Rainer. Herausgelassen hat sie Steve Ballmer persönlich am 15. Februar 2000 auf der VBits in San Francisco. Er stellte dort in seiner Eröffnungsrede die nächste Generation des Visual Studios vor. Nachzulesen, oder vielmehr nachzuschauen, ist die Keynote auf der Website von Microsoft (http://msdn.microsoft.com/vstudio/nextgen/). Je nach Ihnen zur Verfügung stehender Bandbreite können Sie sich die Rede in einem mehr oder weniger kleinem Fenster des Windows Media Players ansehen. Natürlich fand auch zum Zeitpunkt der Veranstaltung eine Live-Übertragung statt, die wohl einzig und allein die Live-Streaming-Fähigkeit des Windows Media Players unter Beweis stellen sollte.

Tiefergelegter Schwerpunkt: Internet

Der Schwerpunkt lag - wie es sich für eine Visual Basic-Konferenz gehört - auf der nächsten Version von Visual Basic, die nun vollständig in das Developer Studio integriert wird. Künftig teilen sich also Visual C++, Visual InterDev und Visual Basic endgültig eine gemeinsame Entwicklungsumgebung. Doch neben C/C++ und Basic soll die IDE auch mit Editoren für HTML, XML und Style Sheets aufwarten. Die Ausrichtung des Visual Studios 7 (oder wird es Visual Studio 2000 heißen?)  ist unschwer erkennbar: Es geht ins Internet und zwar über standardisierte und offene Wege wie eben HTML und XML. Zwei neue Applikationstypen öffnen dem Visual Basic-Entwickler das Tor zum Internet: Die Web Forms und die Web Services, die zwar die Web Classes aus Visual Basic 6.0 nicht ersetzen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Zeit ablösen werden.

Eine Web Form ist vergleichbar mit einer Form mit dem entscheidenden Unterschied, dass eine Web Form auf dem Server läuft und auf den Clients als gewöhnliche HTML-Seite erscheint. Dieser HTML 3.2-konforme Code ist unabhängig von einer Plattform oder einem Browser, so dass eine auf Web Forms basierte Anwendung beliebige Clients adressieren kann. Im Unterschied zu den Web Classes werden Web Forms wie Forms visuell gestaltet und mit Visual Basic-Code hinterlegt. Durch die klare Trennung von HTML- und Visual Basic-Code unterscheiden sich die Web Forms auch von den Active Server Pages, die außerdem auf VBScript anstatt VB basieren und daher nicht in kompilierter Fassung vorliegen.

Ein Web Service stellt hingegen einen Dienst über das Web zur Verfügung und ist folglich für die Geschäftslogik in einer mehrschichtigen Anwendung zuständig. Doch anstatt wie bislang auf proprietäre Technologien zu setzen, setzt Microsoft nun voll auf XML. Sowohl die Anfrage an einen Web Service als auch das Ergebnis der Anfrage werden als XML-Daten über HTTP verschickt. Auf Seiten des Web Services erscheint eine solche Anfrage wie ein gewöhnlicher Methodenaufruf und auf Seiten des Clients wird eine solche Anfrage ebenfalls als gewöhnlicher Methodenaufruf abgesetzt. Dank der Verwendung von XML lassen sich allerdings nicht nur COM-Objekte ansprechen, sondern auch Java-Objekte oder anderweitige Komponenten.

Noch objektorienterter geht's wohl nimmer...

Mit der Version 7.0 dürfte sich auch endlich die (Streit-)Frage klären, ob Visual Basic denn eine objektorientierte oder nur eine objektbasierte Sprache ist. Die Antwort lautet: Visual Basic ist zumindest in der Version 7.0 definitiv eine objektorientierte Sprache, denn es unterstützt nunmehr die Konzepte Vererbung, Kapselung und Polymorphie nach allen (akademischen) Regeln der objektorientierten Programmierung. Dank des Schlüsselworts Inherits lassen sich zu einer gegebenen Basisklasse Unterklassen bilden, die dieselbe Schnittstelle offerieren und ebenfalls die Implementierung der Basisklasse erben. Über das Schlüsselwort Overrides lassen sich die Eigenschaften und Methoden der Basisklasse überschreiben und natürlich lassen sich die Unterklassen mit Eigenschaften und Methoden erweitern. Das Schlüsselwort Protected erlaubt eine weitergehende Kapselung der Interna einer Klasse. Außerdem ermöglicht das Schlüsselwort Overloads (zu Deutsch "Überladen") Methoden mit gleichen Namen zu deklarieren, die sich nur durch ihre Parameter unterscheiden. Schließlich können Klassen mit einem parametrisierbaren Konstruktor versehen werden, über welchen die Instanzierung von Objekten erfolgt. Ebenso wie die Konstruktor-Methode lassen sich Variablen und Methoden deklarieren, die der Klasse zugeordnet sind und folglich sämtlichen Instanzen der Klasse gemeinsam zur Verfügung stehen.

Aufrüstung der Bordmittel

Vorbei sind die Zeiten als Visual Basic-Programme nur mit einem Programmfaden liefen. In der Version 7.0 heißt das Zauberwort für skalierbare Anwendungen Free Threading - getreu dem Motto "Freies Einfädeln für freie Anwendungen..." Zur Unterstützung des Multithreadings war eine Spracherweiterung nicht nötig. Statt dessen erfolgt die Erzeugung von zusätzlichen Programmfäden über - wie sollte es auch anders sein - Objekte. Inwieweit sich das Free Threading störend auf die oben beschriebenen klassenweiten Variablen auswirkt, wird sich noch zeigen.

Für die strukturierte Fehlerbehandlung musste hingegen der Sprachschatz von Visual Basic durch die Try...Catch...Finally-Anweisung erweitert werden. Zu guter letzt entfällt mit der nächsten Visual Basic-Version auch die lästige Initialisierung von Variablen im Anschluss an die Deklaration. Letzteres kann dann bereits direkt bei der Deklarierung erfolgen.

Weitere Erneuerungen dürften ADO 2.5, das mit einer verbesserten Unterstützung von XML aufwartet, und der Windows Installer, der bereits jetzt separat bezogen werden kann, sein. Doch wann uns Microsoft mit der nächsten Generation von Visual Studio beglücken wird, ließ Steve Ballmer nicht verlauten. Ursprünglich war das erste Quartal dieses Jahres angepeilt, doch es wird wohl eher das zweite werden. Die Spannung auf Visual Basic 7.0 steigt, doch bis dahin werden wir Sie noch mit zahlreichen Artikeln zu Visual Basic bis zur Version 6.0 beruhigen.


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